Die USA bereiten sich auf die Ankunft der Migranten-Karawane vor. Bild: Youtube
Loading...

Das Weiße Haus hat den Truppen an der Grenze den Schießbefehl erteilt, sollte die Migranten der „Karawane“ versuchen, mit Gewalt in die USA eindringen zu wollen.

Von Michael Steiner

Der Stabschef von Präsident Trump, John Kelly, unterschrieb am späten Dienstag ein Memo, das den an der Grenze stationierten Truppen erlaubte, als Strafverfolgungsbehörde zu agieren und bei Bedarf tödliche Gewalt einzusetzen, so Tara Copp von der Military Times. So heißt es darin, dass Stabschef John Kelly dem „Personal des Verteidigungsministeriums“ es erlaube, „jene militärischen Schutzmaßnahmen durchzuführen, welche das Verteidigungsministerium als begründet notwendig erachtet“, um Grenzschutzbeamte zu schützen.

Dies inkludiert auch „ein Zeigen oder Benutzen von Gewalt (inklusive tödlicher Gewalt, dort wo es notwendig ist), Kontrolle über Menschenmassen, vorübergehender Inhaftierung und die Suche nach Flüchtigen“, so der Bericht. „Kelly sagte in der unterzeichneten Direktive, dass die zusätzlichen Behörden notwendig seien, weil „glaubwürdige Beweise und Erkenntnisse“ darauf hindeuten, dass Tausende von Migranten, die sich nun zum US-Kontrollpunkt in der Nähe von Tijuana in Mexiko aufgemacht haben, „Gewalt und Unruhen auslösen können“ was Grenzbeamte bedrohen könne.“

Rund 5.900 aktive Soldaten wurden zusammen mit 2.100 Nationalgardisten an der südlichen Grenze der USA stationiert, um die Grenze zu schützen und die Durchsetzungsbemühungen zu verstärken. Tausende Asylbewerber aus Zentralamerika kamen in Tijuana in Mexiko an, in der Hoffnung, in die Vereinigten Staaten vorstoßen zu können. Dies sorgt in den Vereinigten Staaten zu heftigen Diskussionen.

Loading...

Bitte unterstützen sie uns!

Wir konnten im Laufe der Zeit viele Leser dauerhaft für uns begeistern. Wenn Sie liebe Leser, uns dauerhaft unterstützen wollen, dann tun sie das am besten mit einer Spende oder mit einem Dauerauftrag mit dem Kennwort "Contra Magazin" auf folgendes Konto: IBAN: DE28 7001 1110 6052 6699 69, BIC: DEKTDE7GXXX, Inhaber: Andreas Keltscha oder per Paypal und Kreditkarte. Wir bedanken uns herzlich!

Loading...

5 KOMMENTARE

  1. Wie so oft wird Gewalt gegenüber denen ausgeübt, die zu den Schwächsten/Ärmsten gehören. Zu wünschen wäre, dass einmal massiv gegen die Initiatoren dieser (und ähnlicher) Aktionen vorgegangen wird. Die perfide Methode, die wirtschaftlich Schwachen für (geo)politische Zwecke einer kleiner und wohlbekannten Gruppe zu nutzen, entspricht einer Vorgehensweise, wie wir es (fast) überall auf dem Planeten beobachten.

    Dennoch ist die beabsichtigte Vorgehensweise legitim zu nennen. Bleibt zu hoffen, die „Botschaft“ kommt an und ein Blutvergießen kann vermieden werden.

    • Zitat: „Wie so oft wird Gewalt gegenüber denen ausgeübt, die zu den Schwächsten/Ärmsten gehören….“
      Immerhin waren sie stark genug davonzulaufen. Wenn sie sich zuhause organisiert hätten, träfen sie die Verantwortlichen wohl effizienter, als wenn sie müde heimkommen.

      • Ihr Denkfehler ist es, anzunehmen, die „in Marsch gesetzten“ Migranten wäre in der Lage, sich „zuhause selbst zu organisieren“, auch würden sie die Verantwortlichen da nicht(an)treffen.

    • Ach es sind die „Schwächsten“ die Soros und seine Helfer zur Invasion der US losgeschickt haben? Vielleicht sollten sie realisieren, dass man eine Grenze nur schützen kann, wenn man auch bereits ist „mit allen Mitteln“ diesen Schutz auch zu gewährleisten. Ansonsten braucht man keine Grenzen, keinen Grenzschutz. Was in Deutschland abgeht ist Operetten-Grenzschutz, mit bezahlten Statisten, der nur an Flüghäfen ausgeübt wird, denn sonst keiner schützt die Grenze vor Eindringlingen.

  2. Will da jemand DT große Probleme machen, daß er endlich seine Kappe nimmt und das Weiße Haus für immer verläßt, damit endlich wieder richtig im Sinne der Wahlverlierer regiert werden kann? Böses Spiel mit gutgläubigen Menschen, die für ganz wenig helfen, das böse Wunschziel von machtgierigen Menschen zu erreichen? Wenn ein Land keine Fremdlinge, die hergeschickt werden, haben will, kann es sich entsprechend verteidigen. Vielleicht sollte man mit dem so unheimlich lieben Soros reden. Ist der sicher ganz lieb und hilft. Ein Krieg vor den Toren der USA wäre einmal ganz was anderes. Eine neue Erfahrung, wo doch sonst Kriege meist über dem großen Wasser stattfinden. Ist das trotzdem sicher nicht, was man tolerieren kann, weil viel Leid Unschuldigen gebracht wird. Sollen sich die, die das bezwecken, selbst in einer Arena bekämpfen und Leute, die das alles garnicht wollen, in Ruhe leben lassen.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here