Maaßen: SPD-Kritik kostet ihn jetzt die Versetzung

Weil er in seiner Abschiedsrede davon sprach, dass in der SPD teilweise linksextreme Kräfte am Werk seien, wird Verfassungsschutzchef Maaßen nun wohl in den vorzeitigen Ruhestand versetzt.

Von Michael Steiner

Hans-Georg Maaßen hat es wieder einmal gewagt – die Wahrheit zu sagen. Nach seinen Chemnitz-Äußerungen wurde er schon von der politischen Linken in Deutschland scharf kritisiert, was ihm schlussendlich den Job als Chef des Bundesverfassungsschutzes kostete. Nun hat er sich wohl mit seiner Abschlussrede auch die Versetzung ins Bundesinnenministerium verbaut und muss damit rechnen, entweder in den vorzeitigen Ruhestand versetzt oder gar einfach entlassen zu werden.

Grund dafür ist seine Abschiedsrede vor europäischen Kollegen in Warschau, in der Maaßen von teilweise linksradikalen Kräften in der SPD gesprochen habe, die wegen seinen Äußerungen zu Chemnitz die GroKo sprengen wollten (weil sie mit der CSU und Seehofer nicht mehr zusammenarbeiten wollen, was eigentlich ohnehin jeder weiß). Zudem sei er in Deutschland laut dpa-Angaben als Kritiker einer naiven und linken Ausländer- und Sicherheitspolitik bekannt. Doch bei den Sozialdemokraten will man diese Wahrheit nicht hören.

Stattdessen hetzt man gegen den Spitzenbeamten und bezeichnet ihn bereits als Rechtsextremisten – so beispielsweise die SPD-Vizefraktionschefin Eva Högl, die ihm eine „sichtbare Neigung zu rechtspopulistischen Ansichten“ unterstellt und dazu auffordert, alles Notwendige zu veranlassen, um die „Demokratie vor Rechtsextremisten zu schützen“. Auch aus den Reihen der CDU kommt Kritik an Seehofer (der Maaßen lange Zeit die Stange hielt) und am Verfassungsschutzpräsidenten. Gerade die CDU will einen Bruch der GroKo unbedingt verhindern und hat keine andere Wahl als scharf gegen Maaßen zu schießen, wenn sie die SPD nicht verprellen will.

In der CDU und CSU wagt man die SPD nicht offen wegen linksextremistischer Kräfte in den eigenen Reihen zu kritisieren. Dabei ist beispielsweise die Jugendorganisation „Sozialistische Jugend“ genauso von Antifa-Extremisten unterwandert wie Teile der Parteilinken, die sich nur ein sozialdemokratisches Mäntelchen umgehängt haben, in Realität jedoch den Ideologien von Marx, Mao, Trotzki & Co anhängen.

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5 Kommentare

  1. „Nun hat er sich wohl mit seiner Abschlussrede auch die Versetzung ins Bundesinnenministerium verbaut und muss damit rechnen, entweder in den vorzeitigen Ruhestand versetzt oder gar einfach entlassen zu werden.“

    Jeder Tag eines vorzeitigen Abganges wird sich für ihn als persönlicher Gewinn erweisen.
    Soviel steht schon mal fest.
    Einen ganzen Berg aber an verdeckt gehaltener Wahrheit werden wir wenn überhaupt, wohl ers spät erfahren.

  2. Was ist denn an dieser Versetzung in den Ruhestand so schrecklich? Er hat das gesagt, was zu sagen war und hat sich nicht verbogen und was seinen Abschied anbelangt, so muß er sich keine Sorgen machen, zumindest nicht in finanzieller Hinsicht und je nach Veranlagung kann er ja auch noch aktiv bleiben mit Vorträgen und Schriftstellerei, viele andere Menschen wären glücklich in dieser Situation zu sein und das ist der Unterschied zwischen einem Beamten und einem Mitarbeiter in der freien Wirtschaft, wo den zuletzt genannten, je nach Alter die ganze Härte trifft, während die Rundumvesorgten zum Schluß noch auf weiche Federn fallen und das ist der qualitative Unterschied.

  3. Maaßen sollte hierzu schweigen. Maulkorbtaktik wie bei von der Leyen. Maaßen hat diese unseriösen Quellen für seine Bewertung nicht genutzt und auch noch das Gegenteil wie Merkel-Sprecher Seibert gesagt. Darum muss er gehen. Dieser Regierung ist jedes Mittel recht, um unangenehme Kritiker loszuwerden. Die Systemmedien werden immer dreister. Es ging nicht mehr um den Toten und die Verletzten. Es werden Geschichten erfunden um von Ihrer Mitschuld an der verfehlten Flüchtlingspolitik abzulenken. Wer dagegen ist, ist rechtsextrem. Nun da Merkls Ende bevorsteht, wird sicherlich noch mehr von Ablenkungsmanövern ihrer Politik zu Tage bringen. Ihr Kanzleramt mit Nudgingexperten ist wie ein „Propagandaministerium aufgebaut. Herr Maaßen hat meinen Respekt. Die Regierung nicht.

    1. Respekt zu diesem Exampel. Ja.
      Über eine richtige Tat sollten wir nicht gleich alles mit dem selben Bügeleisen durchstreifen.
      Ansonsten, bzw. zuvor war er H alunke des Systems 15 J. Ferkel.

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