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Anstelle menschlicher Soldaten werden in künftigen Kriegen vor allem Killer-Roboter losgeschickt. So wie schon seit einigen Jahren immer mehr Drohnen statt Kampfjets unterwegs sind.

Von Marco Maier

Kriege sind prinzipiell vor allem auch Materialschlachten, bei denen es nicht nur auf die Masse, sondern auch auf die Technologie ankommt. So wie die Steinzeit-Krieger von den Kupfer- und Bronze-Kriegern besiegt und später dann jene mit eisernen Waffen die Gegner mit Bronzewaffen besiegten, Gewehre und Kanonen die Ritter und Burgen obsolet machten, so ging es auch in den letzten Jahrhunderten genau gleich weiter.

Maschinengewehre, Panzer, Kampfflugzeuge, stählerne Kriegsschiffe, U-Boote und natürlich auch die ABC-Waffen sorgten für Änderungen bei den „Spielregeln“ der Kriege. Und heute? Da kommen bereits die Kampfdrohnen ins Spiel – unbemannte Flugzeuge, die mit Raketen bewaffnet in feindliche Gebiete fliegen und dort für Tod und Zerstörung sorgen.

Aber das ist noch nicht alles: Die Chinesen arbeiten bereits an mit Künstlicher Intelligenz ausgestattete Unterwasser-Drohnen zur Bekämpfung von anderen U-Booten und Kriegsschiffen. Aber in Sachen KI-Drohnen sind sie nicht alleine, auch die USA, Russland, Israel, Frankreich, Großbritannien und Südkorea arbeiten an solchen KI-Kampfrobotern, die ohne Gewissen und Moral auf die Schlachtfelder ziehen werden und dort nur ein Ziel kennen: Die absolute Vernichtung des Feindes.

Diese Killer-Roboter werden dann wohl kaum einen Unterschied zwischen Soldaten und Zivilisten machen – der Feind muss vernichtet werden. So funktionieren autonome Waffensysteme, die nur Tod und Vernichtung als Ziel haben. Und dann? Was, wenn sich diese KI-Killer-Roboter schlussendlich gegen ihre „Herren“ stellen?

2 KOMMENTARE

  1. Das mit den Killer-Robotern ist schon lange keine Utopie mehr, denn die Firma Boston Robotik hat schon Roboter am Laufen, wo man jetzt schon voller Ehrfurcht zusehen kann, was die alles leisten und es ist nur noch eine Frage von Zeit, bis sie auch zweckbestimmt eingesetzt werden können, wobei auch hier das Hauptproblem immer noch die Energiezufuhr ist, die man derzeit mit Akkus, Vebrennungsantrieb und mit Standleitungen belegt und wenn sie dieses Problem gelöst haben, bei gleichzeitigem weiteren Fortschritt ist eine künstliche Armee nicht auszuschließen, das ist die logische Konsequenz einer bislang erfolgreichen Forschung.

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