Die Kertsch-Brücke. Bild: © Sputnik / Alexej Malgawko
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Die Ukraine fordert Russland zum Angriff heraus und der Westen bezichtigt Putin der Provokation. Scheinbar war eine Sprengung der Kertsch-Brücke geplant.

Von Eva Maria Griese

Der Konflikt im Asowschen Meer sollte Wladimir Putin einmal mehr als Aggressor dastehen lassen. Ukrainische Soldaten aber schildern, wie es wirklich war. Sie hatten Befehl, russische Warnungen zu ignorieren und aktiv zu provozieren. Ein Soldat gestand in Haft vor der Kamera, man hätte absichtlich gegen die russischen Grenzen verstoßen und schildert minutiös den Vorgang.

Der russische Inlandsgeheimdienst hat ein Video veröffentlicht, das drei der ukrainischen Marine-Soldaten zeigt, die am Sonntag vor der Krim festgesetzt wurden. Diese berichteten vor der Kamera, was sich in der Meerenge ereignete, bevor die russische Marine das Feuer auf ihre drei Marine-Schiffe eröffnete.

Die Soldaten gestanden, zuvor mehrfach von russischer Seite aufgefordert worden zu sein, umzukehren, und zum anderen, dass sie sich ihres provokativen Verhaltens bewusst waren

Eines der Besatzungsmitglieder, das vom FSB als Andrey Drach, Offizier der Hauptdirektion für militärische Spionageabwehr des ukrainischen Sicherheitsdienstes, identifiziert wurde, bestätigte, dass die russische Küstenwache die Schiffe wiederholt vor einer Verletzung ihrer Hoheitsgewässer gewarnt hat.

Ein in Sotschi lebender Schweizer berichtet als investigativer Journalist über den Vorfall im Asowschen Meer und stellt eine eigene Theorie auf:

„Es gab Berichte in den russischen Medien, ich betone „gab“, weil inzwischen verschwunden, der russische Geheimdienst FSB habe mit Hilfe des russischen Militärs eine Sprengung der neuen Brücke über die Kertsch-Strasse verhindert, eine geplante Provokation des neofaschistischen Putsch-Regimes in Kiew mit Hilfe der NATO, um einen Krieg mit Russland anzufangen. Deshalb haben am Sonntag russische Spezialkräfte drei ukrainische Patrouillenboote an der Durchfahrt unter Brücke gehindert, weil die Schiffe den Aufforderungen zur Umkehr nicht folgten, dann beschossen, aufgebracht und mitsamt ihrer Besatzungen festgesetzt wurden.“

(Im folgenden Video sieht man bei min 2.20 wie ein russischer Tanker die Durchfahrt unter der Brücke blockiert. Das würde die Theorie einer geplanten Sprengung untermauern.)

Eine Sprengung der neuen Kertsch-Brücke wäre eine Provokation gewesen, die den III. Weltkrieg auslösen würde. Dank FSB und SF wurde das verhindert.

Der Schiffskonvoi mit der atomaren Sprengmine wurde von den Russen auf der Route vom Ausgangshafen Odessa dann südlich an der Krim vorbei in die Einmündung zum Asowschen Meer mit Ziel Mariupol genauestens beobachtet und verfolgt. Dieser Konvoi bestand aus DREI ukrainischen Kriegsschiffen, die einen Schlepper eskortierten. Auf der anderen Seite der Brücke warteten ZWEI weitere Kriegsschiffe, also insgesamt FÜNF!!!

Quelle: Alles Schall und Rauch: Wollte die Ukraine die Kertsch-Brücke sprengen?

Man muss Poroschenkos Säbelrasseln auch vor dem Hintergrund sehen, dass er am
31. März 2019 Präsidentschaftswahlen vor sich hat. Die Zustimmung der Ukrainer zu diesem im Grunde von den USA eingesetzten Präsidenten ist gerade noch zweistellig. Er könnte als wegen des Kriegsrechts die Wahlen absagen und auf bessere Zeiten hoffen.

Eine Aufzeichnung des Sprechfunks zwischen der russischen Führung und einem Schiff der Küstenwache des Grenzschutzes bestätigt die angespannte Lage

„Wir sollten sie angreifen wir müssen sie zerstören – verdammt – Medwedew ist in Panik, er schreit, es scheint als ob der Präsident den ganzen Mist kontrolliert..“

„Ich weiß, ich verstehe, es gibt da einige Versuche…“

„Verdammt, lass ihn in das Propeller-Ruder treffen, um etwas zu zerstören, hast du versucht, ihn am Schiffsbug zu treffen?“

„Ich hab es versucht, aber er lässt mich nicht so nah dran“

„Versuche, ihn mit dem Wasserfall aus deinem Kanonenwagen wegzuspülen“

„Nein – das funktioniert nicht“

Wollte Poroschenko mit dieser Aktion eine Auseinandersetzung mit den Russen provozieren?

Die noch immer aktiven Hintergrund-Mächte des Deep State in den USA samt ihrem militärisch-industriellem Komplex haben ja schon über ihre Geheimdienste in Großbritannien versucht, mittels eines dilettantischen Giftanschlags auf den Doppelagenten Skripal gegen Russland Stimmung zu machen. Die noch verbliebenen Transatlantiker in der EU (Rothschild Posterboy Macron und Soros Gesinnungsgenossin Merkel) sind sofort bereitwillig auf den Sanktionszug aufgesprungen. Sie könnten diesmal den Schokoladenkönig für eine Provokation instrumentalisiert haben. Kiew und die EU rühren noch immer die Kriegstrommel gegen Russland und tun gegenteilige Beweise als Propaganda ab.

Putin hat dieses durchsichtige Spiel durchschaut – und souverän unterlaufen

Die USA unter Obama mit seiner Außenministerin Clinton und hatten Putin über ihre medialen Megafone zum Staatsfeind Nr. 1 aufgebaut und mit tatkräftiger Schützenhilfe der NATO auf einen Krieg mit Russland hingearbeitet.

Donald Trump hat sich im aktuellen Konflikt mit Schuldzuweisungen zurückgehalten, über ihm schwebt noch immer das Damoklesschwert der auch nach zwei Jahren noch ergebnislosen Russland-Untersuchungen. Diese Luftnummer verhindert nach wie vor eine Annäherung der beiden weltweit größten Atommächte. Putin sagte über sein Verhältnis zu Trump: „Unsere Beziehungen sind zur Geisel der Lage in den Vereinigten Staaten geworden, wie ich wiederholt gesagt habe“

Da Trump aber inzwischen mit verlässlichen Senatoren eine sehr solide Mehrheit im Senat hinter sich hat, wird hoffentlich bald Bewegung in diese bilateralen Beziehungen kommen. Die bisher von den Demokraten verhinderte Offenlegung der FISA-Memos dürfte kurz bevorstehen. Ebenso ist für den 5. Dezember eine erneute Befragung Hillary Clintons zu ihrem privaten Server geplant, die im Gegenzug die Urangeschäfte der Clintons mit Putin ans Licht bringen könnten. Dieser „Uranium One“ genannte Skandal-Deal zugunsten der Clinton-Foundation würde Trumps „Russian Collusion“ für immer vergessen machen.

4 KOMMENTARE

  1. Der US-Rothschild-Vasalle Poroschenko sollte es als Glücksfall betrachten, dass seine Provokation nicht in den Gewässern der USA stattgefunden hat, dann nämlich wären die Schiffe zerstört und vermutlich keiner der Besatzung mehr am Leben.

    Man kann ruhig annehmen, dass diese Provokation im Auftrag der USA oder GB stattgefunden hat, denn diese Staaten sind für ihre ständigen Kriegstreibereien bestens bekannt.

    Skripal und sonstige Verleumdungsaktionen gegen Russland haben nicht funktioniert, da muß dann einen neue Sau durchs Dorf getrieben werden.

    Sattsam bekannt sind ja auch die ständigen Überfälle der USA und GB auf den und die Inszenierung von Bürgerkriegen mit bezahlten TERRORISTEN oder NAZIS in aller Welt vonm Nahen Osten bis Ukraine und von Südamerika ganz zu schweigen.

    All diese Taten zielen auf die Weltbeherrschung und den finanziellen Vorteil der Rothschild & CO -Banken und der Rüstungsindustrie ab.

    Das Schlimme ist, dass die NATO hier als Gehilfe dient, und somit alle NATO-Politiker des Westens, die diesen Zielen dienen selbst übelste Täter gegen alle Menschenrechte sind.

  2. Der neue US-Sicherheitsberater Bolton vertritt radikale, aggressive militärische Positionen. 2007 sagte er:

    »Die USA hatten einst die Fähigkeit, in verdeckter Weise einen Sturz von Regierungen einzufädeln. Ich wünschte, wir könnten die wieder haben.«

    Bolton weiß dennoch genau, dass mächtige Handlanger genau das auch gegenwärtig tun !!

    Zudem befindet er sich selbst immer noch genau in der richtigen Position, viel Unglück über die Welt zu bringen.

    Er ist der Provokateur, über den zu wenig gesprochen wird, der Mann, der die US-Aufkündigung des INF-Vertrags zur Abschaffung atomarer Mittelstreckenraketen initiierte.

    Das will sich Moskau mit vollem Recht nicht bieten lassen !!

  3. Am Rande des G20-Gipfels fand ein Treffen der Staatschefs der BRICS statt. In seiner Rede ging der russische Präsident Putin auf gemeinsame Herausforderungen ein, darunter einseitige Sanktionen, die Lage in Syrien und den Austritt der USA aus dem INF-Vertrag.

    Putin sagte sehr richtig: „Es ist unmöglich, nicht zu sehen, dass unfairer Wettbewerb den ehrlichen und gerechten zwischenstaatlichen Dialog zunehmend ersetzt.

    Es verbreitet sich die Unart illegaler einseitiger Sanktionen, protektionistischer Maßnahmen zur Umgehung der UN-Charta, der WTO-Regeln und anderer allgemein anerkannter Rechtsnormen“

  4. Ukraine: Kertsch-Zwischenfall und Nazis

    http://blauerbote.com/2018/11/26/ukraine-kertsch-zwischenfall-und-nazis/#comment-25481

    „Seitdem war es ein völlig normaler Vorgang, dass auch ukrainische Schiffe sich bei russischen Behörden melden mussten, um ihre Passage durch die Straße von Kertsch anzukündigen und zu Häfen wie Mariupol oder Berdjansk zu gelangen.

    Obwohl also seit über vier Jahren der Schiffsverkehr von und aus dem Asowschen Meer so geregelt wird – völlig unabhängig davon, ob westliche Länder das Krim-Referendum anerkannt haben oder nicht – und sogar Kiew die Anerkennung durch die Unterwerfung an die realen Gegebenheiten de facto vollzogen hat, haben sich am 25. November 2018 drei ukrainische Kriegsschiffe nicht an diese Praxis gehalten.

    Sie sind ohne Anmeldung auf die Meerenge von Kertsch zugefahren und haben die Anweisungen der russischen Marine ignoriert.“

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