Frauen wählen vorrangig Grüne und CDU/CSU, Männer AfD und CDU/CSU. Es geht ein politischer Riss durch die Geschlechter.

Von Michael Steiner

Laut der jüngsten Emnid-Umfrage für die „Bild am Sonntag“ können die Grünen erneut einen Punkt zulegen und liegen nun mit 22 Prozent nur noch knapp hinter der CDU, die von 25 Prozent der Befragten gewählt werden würde. AfD und SPD liegen bei jeweils 15 Prozent, während die Linke bei neun und die FDP bei acht Prozent liegen, sowie die sonstigen Parteien bei sechs Prozent.

Interessant jedoch ist die Aufschlüsselung nach Geschlechtern: Demnach sind es 28 Prozent der Frauen, welche Grün wählen, während CDU und CSU mit 27 Prozent knapp dahinter liegen. Nur 14 Prozent der Frauen würden derzeit SPD wählen, zehn Prozent die Linke, acht Prozent die FDP und nur sieben Prozent die AfD.

Aber: Bei den Männern sieht das Bild schon deutlich anders aus. So liegt die Union dort mit 23 Prozent nur knapp vor der AfD, die von 22 Prozent der Männer gewählt werden würde. SPD und Grüne haben hier nur jeweils 16 Prozent der Stimmen. Die Linke kommt auf 8 Prozent, die FDP auf 7 Prozent.

Man könnte vereinfacht sagen, dass die Frauen mehrheitlich eher Mitte-Links wählen, die Männer mehrheitlich eher Mitte-Rechts. Vor allem die Grünen und die AfD polarisieren die Geschlechter, wie man doch deutlich erkennen kann.

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7 thoughts on “Frauen treiben den Erfolg der Grünen an – Männer jenen der AfD”

  1. “ Frauen treiben den Erfolg der Grünen an “
    Frauen, die am Küchenherd versagen, dem Bette nur die Nachwehen fogen,
    die eigenen Kinder nicht früh genug in die Krippe entsorgen,
    was sollen denen anders im Kopfe herum geistern?
    Nix Ganzes auf die Reihe kriegen, aber großartig im Fordern. Eine Handschrift.

  2. Ja und deshalb kann man die unterschiedliche politische Ausrichtung schon als Geschlechterkampf bezeichnen, denn Hosenanzüge mit Unfehlbarkeitsanspruch machen noch lange keine besseren Männer aus, aber sie sorgen dafür, daß die Imponderabilien größer werden und das ist noch nie gut ausgegangen und mal sehen, wer dann im Laufe der Zeit die Oberhand gewinnt, vermutlich nicht jene, die davon träumen, sondern jene die im Ernstfall Fakten schaffen können und das alles kann ja noch recht spannend werden und der Kampf der Suffragetten von damals wird immer noch weitergeführt, zum Teil mit anderen Methoden aber die Richtung ist immer noch die gleiche, den Mann der Frau untertan zu machen, mal sehen ob es klappt.

  3. Hosenanzüge mit Unfehlbarkeitsanspruch machen noch lange keine besseren Männer aus und der Geschlechterkampf geht weiter, angefangen bei den Suffragetten von damals bis heute mit anderen Methoden und immer größer werdenden Imponderabiien und mal sehen wie es ausgeht, der Gedanke, sich den Manne untertan zu machen ist sehr verlockend, wird aber scheitern und das werden sie dann noch rechtzeitig zu spüren bekommen.

    1. Das Thema Geschlechterkampf existiert so nur in der BRD, und dort hält es sich gleich als Dauerbrenner!
      In keinem Staate auf dem Globus bin ich diesbezüglich auf so vie Ignoranz und Verbohrtheit gestoßen.
      An der Praxis vorbei.
      Resümee: eine Nutte kann ich billiger erlangen.

    1. Ist leider so.
      Wenn deren Kreativität nicht manchmal, d.h. beizeiten Grenzen gesetzt werden ist es danach ganz aus.
      Ich bin mir sicher, jeder hier kann sein Lied davon singen.

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