Industrie am Rhein. Bild: Flickr / marfis75 CC BY-SA 2.0

Wie stark sind die einzelnen Volkswirtschaften der Welt? Deutschland ist nach wie vor in den Top 5 vertreten.

Von Marco Maier

Ein Chart von HowMuch.net den „Visual Capitalist“ veröffentlichte, zeigt sämtliche größere Volkswirtschaften der Welt (und den Rest gebündelt) auf. Dabei zeigt es sich, dass beispielsweise der europäische Block, der asiatische Block und der nordamerikanische Block in etwa gleich groß sind, während Afrika, Australien und Lateinamerika kaum eine Rolle spielen.

In den Top 10 der größten Volkswirtschaften der Welt wird ersichtlich, wie groß die Ungleichgewichte schon dort sind. So haben die USA 2017 mit einer Wirtschaftsleistung von 19,4 Billionen Dollar 24,4 Prozent der gesamten Weltwirtschaftsleistung von knapp 80 Billionen Dollar erwirtschaftet. China folgt mit 12,2 Billionen Dollar oder 15,4 Prozent auf dem zweiten Platz, während Japan schon 4,87 Billionen Dollar (6,1 Prozent) ausreichen um drittstärkste Volkswirtschaft der Welt zu sein.

Auf dem vierten Platz liegt Deutschland mit einem BIP von 3,68 Billionen Dollar (4,6 Prozent), gefolgt von Großbritannien mit 2,62 Billionen Dollar an Wirtschaftsleistung und 3,3 Prozent Anteil. Ebenfalls 3,3 Prozent schaffen Indien (2,6 Billionen Dollar) und Frankreich (2,58 Billionen Dollar). Brasilien schafft es mit 2,06 Billionen Dollar (2,6 Prozent) auf den achten Platz, gefolgt von Italien mit 1,93 Billionen Dollar (2,4 Prozent) und Kanada mit 1,65 Billionen Dollar (1,65 Prozent).

Allerdings handelt es sich hierbei um das nominale Bruttoinlandsprodukt der einzelnen Staaten. In Kaufkraftparität (PPP) ist China den USA bereits vorbeigezogen. Insofern wäre eine solche Grafik in Sachen BIP entsprechend der nationalen Kaufkraft „ehrlicher“. Andererseits sagt das BIP selbst nicht so viel aus, da das BIP pro Einwohner deutlicher macht, welche Staaten wirklich wohlhabend sind und welche nicht. Zum Vergleich: Das kleine Österreich mit knapp 9 Millionen Einwohnern erwirtschaftet 420 Milliarden Dollar, während Bangladesh mit über 150 Millionen Einwohnern gerade einmal 250 Milliarden Dollar erwirtschaften kann.

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