Salafisten beten in der Öffentlichkeit. Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

In Nordrhein-Westfalen werden 109 Moscheen wegen Islamisten-Predigern beobachtet. In vielen anderen Bundesländern sieht es nicht sehr viel besser aus. In Deutschland läuft etwas ganz ordentlich schief.

Von Michael Steiner

Schon seit Jahrzehnten strömen Muslime nach Deutschland, so dass heutzutage Schätzungen zufolge zwischen 4,5 und 5,5 Millionen Anhänger dieser Religion dort leben. Viele Jahrzehnte lang war dies auch kaum ein Problem, weil kaum jemand von ihnen zum Radikalismus neigte – bis die von den Amerikanern lange Zeit unterstützten Taliban und die mit ihnen verknüpfte al-Kaida im Zuge von 9/11 enorme mediale Aufmerksamkeit bekamen.

Die Ausbreitung der al-Kaida und später des „Islamischen Staates“ und (vor allem über die Türkei) der Muslimbruderschaft sorgten auch in Deutschland und Europa zu einer Radikalisierungwelle, die jedoch auch durch die Vorarbeit saudi-arabischer Imame verstärkt wurde. Hinzu kommen die Migrationsströme aus Afrika und dem Nahen Osten, mit denen ebenfalls Extremisten nach Europa einsickern. Das Ergebnis: Islamistische Anschläge in Deutschland (und anderen europäischen Ländern), die man noch vor wenigen Jahrzehnten für unmöglich gehalten hätte.

Wenn man nun bedenkt, dass alleine in Nordrhein-Westfalen ganze 109 von rund 850 Moscheen (71 Salafisten, 38 Moslembruderschaft und andere Islamisten) überwacht werden, weil sich dort radikale Islamisten breit gemacht haben, kann man davon ausgehen, dass die Lage insgesamt recht düster ist. Immerhin handelt es sich hierbei um etwa jede achte Moschee in dem Bundesland, in dem fast ein Drittel aller Muslime in Deutschland lebt. Das heißt: Hunderttausende Muslime leben quasi im Einzugsbereich dieser radikalen Hetzer.

Deutschland schafft sich mit dieser Lethargie gegenüber dem radikalen Islam komplett selbst ab. Je mehr Muslime nach Deutschland kommen und je länger man diese geistigen Brandstifter toleriert, umso größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass dieses Land in einigen Jahrzehnten bereits zu einem neuen Saudi-Arabien mutiert. So wie Frankreich. Dem Land, in dem beispielsweise laizistische Algerier Zuflucht suchten, weil die Islamisten ihr Land regierten. Diese wollen wieder zurück in ihre Heimat, weil die Muslime in Frankreich inzwischen radikaler sind als jene dort. Und in Deutschland wird es nicht anders ablaufen.

Die deutsche Politik lässt zwar die Islamisten-Zuchtstationen unter den Moscheen „überwachen“, aber wirkliche Konsequenzen werden nicht gezogen. Man toleriert und akzeptiert die Gefährdung der allgemeinen Sicherheit, indem man eine Weicheier-Politik vollzieht. Und während die Grenzen offen sind, gleichen die Weihnachtsmärkte in Deutschland schon Festungen…

2 KOMMENTARE

  1. „Und in Deutschland wird es nicht anders ablaufen.“

    Höchstwahrscheinlich im ganzen EU merkelinfizierten Raum nicht großartig anders.
    Habe gerade mit einem Equadorianer gesprochem. Lebt seit 19 Jahren in Italien, bisher ohne Probleme, hat Familie 5 teils erwachsene Kinder, homogen eingelebt bereitet die Rückreise nach Equador vor wegen der afrikanischen Invasoren in Italien.
    Er teilte mir mit, es ist unmöglich geworden.

  2. Frage mich, warum Deutschland all dies zu lässt? Sie wussten, was dort geschieht, wie die Gesellschaft zwischen den Muslimen und der deutschen immer mit Mißtrauen und Hass geprädigt wurde. Jetzt versucht man sie zu resozialisieren… zu spät. Sie müssen das Land verlassen. Diese sunnitische Radikale können nie, nicht einmal annähernd, mit der deutschen Gesellschaft im Einklang sein. Ich mache Deutschland für das Verbrechen dieser Radikalen auf deutschem Boden verantwortlich und muss belangt werden.

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