Die Konjunktur ist gut, ein Mangel an Fach- und Arbeitskräften herrscht – und dennoch wächst der Niedriglohnsektor in Deutschland. Da läuft was falsch.

Von Marco Maier

Der deutschen Wirtschaft geht es gut, den Arbeitnehmern weniger. Denn während die Unternehmen gute Geschäfte machen und viel Geld verdienen, wollen sie für die Arbeitnehmer nicht so viel ausgeben. Das Ergebnis: Von Ende 2013 bis Ende 2017 stieg die Zahl der Vollzeit-Beschäftigten im Niedriglohnbereich deutlich an.

Laut der „Passauer Neuen Presse“, die sich auf Statistiken der Bundesagentur für Arbeit beruft, liegt die Zahl dieser Arbeitnehmer bei nunmehr rund 4,2 Millionen. Das ist ein Plus von mehr als 150.000 Personen.

Während in den alten Bundesländern 16,7 (2013: 16,2) Prozent aller Arbeitnehmer im Niedriglohnbereich beschäftigt waren, ist die Lage in den neuen Bundesländern weiterhin trister: Dort waren es Ende 2017 noch 33,6 (2013: 37,9) Prozent aller Beschäftigten – also weiterhin mehr als ein Drittel – die nur über ein geringes Einkommen verfügten.

Zwar hat die Einführung des Mindestlohns dafür gesorgt, dass viele Arbeitnehmer in diesem Bereich nicht mehr mit nur drei oder vier Euro die Stunde abgefertigt werden, dennoch gibt es faktisch keine substantielle Verbesserung, weil der Mindestlohn auf einem niedrigen Niveau liegt, der kaum Spielraum für außertourlichen Anschaffungen lässt.

2 KOMMENTARE

  1. Die Aktiengesellschaften erweitern schon seit Jahren die Rendite zu Lasten vieler ihrer Mitarbeiter und das alles führt zu üblen Verwerfungen, gepaart mit weiteren Imponderabilien wie das linke Klimathema, die Dieselangelegenheit, die illegalen Grenzübertritte und das alles führt in den Endkampf zwischen Arm und Reich, Frauen und Männer, Links und Rechts und irgendwannn wird es nicht mehr aufzuhalten sein und Gnade Gott all jenen, die dazu beigetragen haben, frühere Revolutionen müßten eigentlich ein abschreckendes Beispiel sein, denn da hat man auch dem Volk geraten, wenn kein Brot mehr da sei, soll man halt Kuchen essen und übertragen auf die heutige Situation werden ja ähnliche Empfehlungen ausgesprochen und das wird ihnen nicht bekommen und gestern noch hat Trump die Linken Amerikas davor gewarnt, den Bogen zu überspannen und er ist der einzige der zu dieser allgemeinen Entwicklung Stellung nimmt, währen die anderen immer noch glauben es wird schon gut gehen, wenn man ihnen noch etwas läßt und das ist falsch gedacht, denn die materielle Seite ist wichtig, aber auch die Seele muß bedient werden und wer das nicht macht wird in`s Fettnäpfchen treten und zwar richtig und gerupft heraus kommen, wenn er noch Glück hat.

  2. Deutschland: Niedriglöhner im Vormarsch
    Das läßt sich bereits beim Import von „A ffen“ auslesen.

    Deutschland kriegt jetzt die Rechnung 68er „Blumenkinder“, Haschbrüder und dergleichen.

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