Deutschland hat große Wissenschaftler und Forscher hervorgebracht, die dem Rest der Welt oftmals um Dekaden voraus waren. Die heute stattfindende Amerikanisierung in der Forschung ist schädlich.

Von Dr. Hans-Jürgen Klose

Wir haben in Deutschland eine Amerikanisierung in der Forschung, in der Forscher entweder ins Ausland gelockt werden oder so an Subventionen durch die Wirtschaft gebunden sind, dass „freie Forschung“ nicht möglich ist. Dabei hätte gerade Amerika allen Grund Deutschland Deutschland sein zu lassen. Atomforschung und Raumfahrt sind in den USA in erster Linie durch requirierte deutsche Wissenschaftler aufgebaut worden. Seit die tot sind, hat es jenseits des Teichs keine wirkliche Entwicklung in diesen Bereichen mehr gegeben. Deutsches Denken unterscheidet sich von dem in anderen Ländern, dass immer nach Hintergründen gefragt wird und man sich mit dem Pragmatischen nicht zufrieden gibt. Ich gebe zu, dass wir deshalb manchmal unbequem wirken, aber wenn es um tatsächlichen Fortschritt geht, muss man solche Animositäten übergehen.

Im Schlussprotokoll von Jalta (Februar 1945 ) wurde festgelegt, dass „deutsche Arbeitskräfte“ in die alliierten Staaten verbracht werden dürfen, um dort entstandenen Schaden zu kompensieren. So nahmen die USA Werner von Braun und eine Unmenge aus seiner Umgebung mit zu sich nach Hause. Von Braun war der Erfinder der V2 mit der die Wehrmacht England das Leben schwer gemacht hatte. Damit von Braun besser in den USA forschen konnte, exportierte man auch gleich seinen Bruder und beide unterrichteten dann amerikanische Ingenieure über die Grundlagen der Raketenbauweise. Der zweite Raketentypus, die „Loki“, wurde auch von deutschen Wissenschaftlern, deren Wohnsitz verlegt worden war, entwickelt und zum Prototyp für die Satellitenprogramme der USA. So wurde auch die NASA für von Braun gegründet und brachte dann die bemannte amerikanische Raumfahrt hervor, die dann eingestellt wurde als die Ideen ausgingen.

Damit es zum Gleichgewicht der Kräfte kam, nahmen sich die Russen mit Manfred von Ardenne jenen Physiker, der ihnen dann die Atombombe baute und den Ionenantrieb für interplanetare Sonden entwickelte.

Freiwillig aus Deutschland allerdings gegangen ist schon vor dem Krieg Albert Einstein, wobei dessen Motive sicher politisch-ethnisch begründet waren. Er bekannte sich offen zum Zionismus und galt daher später als Pazifist. Unter ihm wurde das Manhattan-Projekt ins Leben gerufen, das der amerikanische Physiker deutsch-jüdischer Abstammung Oppenheimer dann leitete. Einstein konzentrierte sich dann mehr darauf den US-Präsidenten davon zu überzeugen, das der atomare Holocaust zunächst in Deutschland geprobt würde.

Alles in allem muss man sagen, dass es deutsches Gedankengut war, das die Welt bis heute in diesen Punkten verändert hat. Dort gilt es jetzt anzuschließen, damit die Atomwaffe nicht das letzte Wort bleibt.

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