Das Bundesverteidigungsministerium hat keine Ahnung davon, wie viele externe Firmen als „Berater“ angestellt wurden. Von der Leyen sollte die Verantwortung übernehmen und zurücktreten.

Von Michael Steiner

Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist rücktrittsreif. Ihr Ministerium hat unzählige Beraterverträge mit vorwiegend ausländischen Unternehmen geschlossen und Unsummen an Steuergeldern dafür verschwendet, dass man einerseits diesen Firmen einen Einblick in den militärischen Sicherheitsapparat Deutschlands gewährte, sowie andererseits auch gerade der Beratungsfirma McKinsey Verträge zuschob, in der einer ihrer Söhne tätig ist.

Und nun musste das Ministerium zugeben, dass man keine Ahnung davon hat, wie viele externe Firmen über Beraterverträge im gesamten Geschäftsbereich beauftragt wurden, wie es auf Anfrage der FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmerman mitteilte.

Für das Ministerium selbst hätten zwar sieben Unternehmen gearbeitet: Die Prüfung, wie viele es bei den nachgeordneten Behörden gewesen seien, sei dagegen zu aufwändig. So hätte allein das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr im Jahr 2016 rund 10.000 neue Verträge geschlossen, wie der „Focus“ mitteilt.

Ein solch verantwortungslose Handeln von Bundesverteidigungsministerin von der Leyen darf nicht länger toleriert werden. Allerdings darf man davon ausgehen, dass die strikte Transatlantikerin wohl bald aus ihrem Amt in die NATO-Zentrale „weggelobt“ wird, wie es in den herrschenden politischen Kreisen ohnehin üblich ist. Brave Systemdiener können sich nämlich fast alles erlauben, ohne dafür tatsächlich mit Konsequenzen rechnen zu müssen.

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One thought on “Berater-Skandal: Von der Leyen sollte zurücktreten”

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