Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer - Bild: offizielles Pressfoto BDA/Chaperon

Nicht nur Fachkräfte, auch ungelernte Arbeiter sollen aus dem Ausland angeworben werden, um hier ausgebildet zu werden. Arbeitgeberpräsident Kramer hat wohl aus der Migrationskrise nichts gelernt.

Von Michael Steiner

Die GroKo will mit einem neuen Einwanderungsgesetz vor allem Fachkräfte nach Deutschland holen. Das geht allerdings Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer nicht weit genug. Obwohl in den letzten Jahren hunderttausende kaum in den deutschen Arbeitsmarkt integrierbare Migranten nach Deutschland strömten, will er eine weitere Zuwanderung von ungelernten Arbeitskräften.

Gegenüber dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ sagte er: „Es geht uns eben nicht nur ausschließlich darum, den Akademiker oder bereits ausgebildeten Fachmann ins Land zu holen.“ Seiner Ansicht nach müsse das Gesetz es „auch ermöglichen, Menschen anzuwerben, die wir in Deutschland erst zu Fachkräften weiterbilden, da es weltweit keine vergleichbare Berufsausbildung gibt, wohl aber Berufserfahrung.“

Auch deshalb plädiert er für den unter dem Stichwort „Spurwechsel“ bekannt gewordenen Vorschlag aus der SPD, selbst abgelehnte Asylbewerber in Deutschland zu behalten, wenn diese hier einer geregelten Arbeit nachgehen. „Die meisten, die gekommen sind, sind unter 25 Jahren und lernen relativ schnell die deutsche Sprache. Und wenn sie sich in der Ausbildung und den ersten Berufsjahren bewähren, haben sie bereits heute die Chance, auf Dauer in Deutschland zu bleiben“, sagte der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberbände (BDA). „Ich appelliere an jede Ausländerbehörde, die bestehenden Regelungen für gut integrierte Beschäftigte anzuwenden. Wichtig ist, für diese dann rechtzeitig eine Aufenthaltserlaubnis zu beantragen.“

Angesichts der weiterhin doch recht robusten Konjunktur sehen sich die Unternehmen nämlich dem Umstand entgegen, dass sich die Arbeitnehmer wieder ihre Arbeitgeber aussuchen können, was natürlich auch die Löhne und Gehälter in die Höhe treibt. Mit einer stärkeren Zuwanderung jedoch wäre das Modell Lohndumping wieder einfacher handzuhaben. Es kann ja aus Sicht der „Eliten“ nicht sein, dass nicht nur die Manager und Aktionäre von der starken deutschen Wirtschaft profitieren, sondern auch die Arbeitnehmer, die gerade in den schlechter bezahlten Jobs ohnehin direkt in die Altersarmut hineinsteuern.

9 KOMMENTARE

  1. Die, welche nichts zu sagen haben sind in der Regierung und die, die das Sagen haben sind außerhalb der Regierung und genau so ein Vertreter stellt hier erneut Forderungen die fast an Wahnsinn grenzen und wenn dann nach 45 Jahren diese Niedriglöhner in Rente gehen, fallen sie der Allgemeinheit zur Last und diese Profithaie haben für ihre Aktionäre abgesahnt und wer da mitmacht muß ein Schwachsinniger sein und wir müssen es verhindern daß sich das internationale Großkapital immer mehr breit macht und unsere Geschicke bestimmt, denn die haben in der Vergangenheit schon zuviel Unheil angerichtet und versuchen nun damit die ganze Welt zu überziehen und wer das nicht sehen will soll weiter schlafen, bis er in einer anderen Republik aufwacht, bis zur Unkenntlichkeit entstellt, was vermutlich sogar gewünscht ist.

  2. „auch ungelernte Arbeiter sollen aus dem Ausland angeworben werden, um hier ausgebildet zu werden“

    Was sich in einem Satz so locker von der Zunge trällern läßt, dem geht ein unglaublicher Aufwand, begleitet von zermürbenden Reibungsverlusten einher, daß man fragen muß:
    hat er den Verstand KOMPLETT verloren?
    Diese Leute besitzen schon mal keine annähernd vergleichbare Ausdauer, Konstanz, Belastbarkeit wie Leute aus unserem Kulturkreis.
    Vergiß es.
    Den Rest will erst gar nicht erwähnen.

    Wie kommen solche Fuzzis an solche Posten wie den eines Arbeitgeberpräsidenten?
    Jeder ordentliche Arbeitgeber, der kein Zuhälter ist, kennt den Problemhaufen, der mit so einer Einstellung einher geht.

  3. Wir haben doch schon genug looser, sorry Ungelernte in Deutschland aufgenommen, die aber nun scheinbar zu unfähig sind ausgebildet zu werden, und unsere Sozialsysteme „bevölkern“.
    Nun will man noch mehr Ungelernte her locken.
    So langsam wird es wirklich krank.
    Es wird für jeden Bullshit der Politiker eine noch bescheuerte Begründung gefunden.

  4. Den Namen und die Forderungen dieses Verbands“fürsten“ sollten sich möglichst viele Deutsche merken. Man weiss ja nie……..

  5. Weiß nicht, ob ich heulen soll oder vor Wut auf einen Baum klettern und dort oben dann laut schreien soll: Help, there are people, they hate Germany.

  6. Lieber Arbeitgeberpräsident
    Wozu lavieren sie denn wie einer diesen dummdreisten Politiker rum oder
    sind´s auf Jobsuche für danach ?
    Redens doch einfach Klartext:
    „Hallo ihren Vasallen Merkel und Co !
    Auf auf; wir brauchen noch ein paar Millionen neuer Sklaven aus Afrika.
    Unsere Lohnstückkosten müssen runter, damit BlackRock und Co mehr Kohle abzocken können.
    Ob die neuen Sklaven was können oder nicht ist sowieso völlig egal,
    denn in einigen Jahren tauschen wir sie dann gegen noch billigere
    Arbeitskräfte aus und zwar die Roboter im Zuge der Industrialisierung 4.0.
    Was ihr (der Staat) dann mit den zig-Millionen an zusätzlichen Arbeitslosen macht,
    ist uns wie immer sowieso „ppfffft“ oder besser gesagt „scheiß egal“,
    Hauptsache wir können alles und jeden zum Wohle unserer Aktionäre aussaugen,
    abzocken und dann ausspucken. (kurzfristiger) Profit über alles und das am besten global.
    Ach und bitte nicht vergessen den UN-Pakt unterschreiben, damit der Sklavenhandel des 21Jh
    gleich auch noch legalisiert wird, denn die NGOs gehören sowieso uns und
    mit dem Pöbel(Volk) wollen wir uns nicht herum ärgern, denn das stört die Geschäftemacherei.“

    Mein Fazit und als Anmerkung eines kleinen Unternehmers wie mir:
    “ schon mal etwas von nachhaltigem wirtschaftlichem Denken gehört Herr Präsident ?
    Sicher nicht, denn ansonst würden sie keinerlei dieser völlig durchgeknallten Forderungen stellen
    und dass sie sich damit als Großko(tz)nzern-Marktschreier outen ist ihnen hoffentlich klar.
    Leider haben viele meiner Kollegen der Klein-u.Mittelbetriebe noch nicht verstanden,
    dass sie mit derartigen Forderungen IHRES Präsidenten den Konzern-Raubtieren zum Fraß vorgeworfen werden“
    Lieber Gott lass es Hirn regnen und bitte sehr sehr viel davon 🙁

  7. Ich kann mich nicht erinnern, jemals einen solchen Schwachsinn von einem Präsidenten der Arbeitgebervereinigung gehört zu haben. Desweiteren glaube ich nicht, dass er für die Mehrheit der Arbeitgeber spricht, der „junge Mann“ ist lediglich ein weiterer Nachplapperer der NWO-Eliten.

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