Erfolgsautor Ernst Wolff / Screenshot Youtube.com

Das globale Finanzsystem befindet sich in einer prekären Lage. Zehn Jahre nach dem Beinahe-Zusammenbruch von 2007/2008 ist keines der Probleme von damals gelöst. Im Gegenteil-das Spekulationscasino dreht sich nach wie vor, der Schuldenberg wächst weiter und die Risiken nehmen kontinuierlich zu.

In der Krise haben die Regierungen die größten Finanzinstitute der Welt vor zehn Jahren für „too big to fail“ erklärt. Unterstützt wurden sie durch die Zentralbanken, die seit 2008 riesige Geldsummen in das System gepumpt und Kredite zu immer niedrigeren Zinssätzen vergeben haben.

Ergebnis dieser nie dagewesenen Geldschwemme ist ein Konstrukt – das am meisten manipulierte Finanzsystem aller Zeiten. Grundlage der Entwicklung ist ein finanzmarktgetriebenen Kapitalismus, der entfesselt und unkontrolliert nach immer höheren Profiten strebt. Dieses Wirtschaftssystem trägt die Gefahr von gewaltigen Wirtschafts- und Finanzkrisen in sich.

Durch welche wirtschaftlichen und ökonomischen Entscheidungen ist es zur Krisensituation gekommen. – Wie können wir dazu beitragen, dass unser Leben nicht länger von einem ausbeuterischen System und dessen Nutznießern wie abhängigen Politikern, hemmungslosen Spekulanten und kriminellen Bankern bestimmt wird?

Ernst Wolff, Jahrgang 1950, wuchs in Südostasien auf, ging in Deutschland zur Schule und studierte in den USA. Er lebt als freier Journalist in Berlin, schreibt regelmäßig zu aktuellen Themen und hält weltweit Vorträge, die das aktuelle Tagesgeschehen vor seinen finanzpolitischen Hintergründen beleuchten.

Ernst Wolff ist Autor des Buches „Weltmacht IWF – Chronik eines Raubzugs“ und „Finanz-Tsunami“ und einer der Autoren des Buches „Fassadendemokratie und tiefer Staat“.

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