Das M249-SAW2 soll durch ein moderneres Modell ersetzt werden. Bild: US Army, public domain

Neue Gewehre der nächsten für die Infanterietruppen sollen die Kampfkraft der US Army steigern. Selbst moderne Körperpanzerungen sollen machtlos gegenüber diesen Waffen sein.

Von Marco Maier

Die US-Armee kämpft zwar absolut ungern Mann gegen Mann und bevorzugt großflächige Bombardements zur Vernichtung der gegnerischen Kampfkraft, bevor überhaupt Bodentruppen eingesetzt werden, doch vermeiden lassen sich solche Konfrontationen nur selten. Umso mehr wächst der Bedarf an neuen Gewehren, die deutlich stärker und effektiver sind als jene, die sich derzeit im Arsenal der Army befinden.

So sagte der Stabschef der US-Armee am Montag, dass die Squad-Waffe der nächsten Generation schneller abfeuern würde als frühere Infanteriegewehre und die fortschrittlichsten Körperrüsttechnologien der Welt durchdringen würde. „Es wird mit Geschwindigkeiten abfeuern, die die Geschossgeschwindigkeit heute weit übersteigen, und es wird in alle vorhandenen oder bekannten … Körperpanzer eindringen, die da draußen sind“, sagte General Mark Milley gegenüber Military.com bei der Ausstellung der Annual Association of the US Army. „Was ich bis jetzt von den Ingenieuren und den Leuten gesehen habe, die diese Dinge zusammenfügen, das ist technisch völlig möglich … Es ist eine sehr gute Waffe.“

Auf der Wunschliste des Generals stehen unter anderem das Next Generation Squad Weapon-Rifle (NGSW-R) und das Next Generation Squad Weapon-Automatic Rifle (NGSW-AR). Insgesamt 250.000 dieser Waffen und 150 Millionen Stück Munition sollen in einer ersten Runde angeschafft werden. Hinzu kommen noch Ersatzteile, Werkzeuge und technischer Support des Herstellers. In dem Vertrag geht es um ein Volumen von 10 Millionen Dollar im ersten Jahr und bis zu 150 Millionen jährlich bei den höchsten Produktionsraten.

Von der Army wurden fünf Unternehmen (AAI Corporation Textron Systems, FN America LLC, General Dynamics-OTS Inc., PCP Tactical LLC und Sig Sauer Inc.) im Vorfeld beauftragt, solche Waffen zu entwickeln und Prototypen herzustellen.

Im obigen Video sehen Sie übrigens ein Beispiel, wie ein solches Sturmgewehr der nächsten Generation aussehen kann.

3 KOMMENTARE

  1. … und die Psychowaffen liefert der ARD-Beitragsräuber: Vor fast genau 24 Stunden, am 12.12.2018 um ca. 00:10 Uhr, brachte die ARD eine witzig sein sollende Sendung, worin ein Schauspieler einen Russen in rot-schwarz-bändig gemusterter Kleidung mimte, der mit einer großen Wodka-Flasche in der Hand russisch klingende Phrasen absonderte, in denen immer wieder „Putin“ vorkam. Die Botschaft der psychologischen Kriegsführung ist das Klischee: Russen saufen Wodka und wählen deshalb Putin. Volksverhetzung pur.

  2. Laßt sie doch machen.
    Eines Tages wird sich das Blatt wenden und diese Waffen könnten gegen die Käufer selbst ihren Endbestimmungseinsatz finden.

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