Das heute beginnende NATO-Manöver „Trident Juncture“ stößt bei Linksfraktionschef Dietmar Bartsch auf scharfe Kritik.

Von Redaktion

Heute beginnt in Norwegen das größte NATO-Militärmanöver seit dem Kalten Krieg, an dem sich auch die Bundeswehr umfassend beteiligt. Ein Manöver, das sich direkt gegen Russland richtet und dort auch mit großer Besorgnis beobachtet wird. Bei Linksfraktionschef Dietmar Bartsch stößt dieses Manöver auf scharfe Kritik.

„Es ist aberwitzig, gefährlich und provokant gegenüber Russland, im gegenwärtigen Klima das größte NATO-Manöver seit 30 Jahren in Norwegen zu starten“, sagte der Linken-Politiker der „Neuen Osnabrücker Zeitung“. Die Kriegsgefahr sei so hoch wie lange nicht. „Der US-Präsident droht mit nuklearer Aufrüstung gegenüber Russland und China und kündigt Verträge zur nuklearen Abrüstung auf.“ Das sei „Wahnsinn“, sagte Bartsch. Die NATO bezeichnete er als „ein Relikt aus dem Kalten Krieg“. Die Allianz sei „den derzeitigen Entwicklungen offensichtlich nicht gewachsen“, so der Fraktionschef weiter.

Die Linkspartei gilt generell als NATO-kritisch und insbesondere die Gruppe um Bartsch, Wagenknecht und Lafontaine fordert einen Austritt Deutschlands aus dem westlichen Militärbündnis. Bartsch selbst forderte erst vor einigen Monaten bei einer Diskussion über die Osterweiterung der NATO die Rückkehr zum internationalen Recht in der Weltpolitik. Er bezeichnete den Umgang der Bundesregierung mit Russland als „fatal“.

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One thought on “Trident Juncture: Scharfe Kritik von Bartsch”

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