Insgesamt rund dreißig Millionen Facebook-Nutzer sind Hackern zum Opfer gefallen, die Dank einer Sicherheitslücke umfangreiche Informationen ergattern konnten. Sind auch Sie davon betroffen?

Von Marco Maier

Am 28. September gab Facebook bekannt, dass nicht weniger als 90 Millionen Benutzern ihre „access tokens“ von Hackern gestohlen wurden, mit denen sie in ihrem Account eingeloggt bleiben. Am Freitag reduzierte das Unternehmen diese Zahl auf 30 Millionen Konten, auf deren Telefonnummern und E-Mail-Adressen bei der größten Sicherheitsverletzung in der Unternehmensgeschichte zugegriffen wurde.

Von den 30 Millionen entblößten Nutzern wurden 14 Millionen Nutzer viel mehr Daten abgegriffen, darunter: „Benutzername, Geschlecht, Gebietsschema / Sprache, Beziehungsstatus, Religion, Heimatstadt, selbst berichtete aktuelle Stadt, Geburtsdatum, Gerätetypen für den Zugang zu Facebook, Bildung, Arbeit, die letzten 10 Orte, in denen sie eingecheckt oder getaggt wurden, Website, Personen oder Seiten, denen sie folgen, und die 15 letzten Suchen“, so das Unternehmen.

Laut Facebook Vizepräsident Guy Rosen, untersucht das FBI „aktiv“ die Verletzung, berichtet CNN. Facebook sagt, dass der Exploit seit Juli 2017 existiert und erst im letzten Monat gepatcht wurde, nachdem die Firmeningenieure ungewöhnliche Aktivitäten bemerkt hatten, die sich als Hacker herausstellten.

Wie überprüft man, ob man gehackt wurde?

Um zu sehen, ob Sie einer der 30 Millionen gehackten Facebook-Nutzer waren, stellen Sie sicher, dass Sie in Ihrem Konto angemeldet sind und klicken Sie hier, um zur Facebook-Hilfe zu gelangen. Die Meldung darüber, ob man betroffen ist oder nicht ist leider nicht in deutscher Sprache verfügbar.

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Ganz unten auf der Seite steht dann: „Is my Facebook account impacted by this security issue?“ Steht dann „Our investigation is still ongoing, but based on what we’ve learned so far, the attackers did not gain access to information associated with your Facebook account.“ kann man relativ sicher sein, nicht zu den Betroffenen zu gehören. Falls man doch betroffen ist, sieht es in etwa so aus, wie bei den Fotos in den unten stehenden Tweets:

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