Grünen-Politikerin Claudia Roth. Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Claudia Roth will den Grünen ein stärkeres soziales Profil verpassen, um so die abgewanderten früheren SPD-Wähler zu halten.

Von Redaktion

Die ehemalige Grünen-Vorsitzende und heutige Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth hat ihre Partei angesichts der anhaltenden Schwäche der SPD aufgefordert, mehr Gewicht auf das Thema soziale Gerechtigkeit zu legen. „Wir haben nicht nur Grund zur Freude über sehr, sehr gute Wahlergebnisse“, sagte Roth dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“.

„Damit ist auch eine große Verantwortung verknüpft. Denn diejenigen, die von der SPD zu uns gegangen sind, sehen in der SPD offenbar nicht mehr eine Partei, die moderne soziale Gerechtigkeit beschreibt und moderne Sozialpolitik betreibt. Das bedeutet für uns, deutlich zu machen, dass Ökologie und soziale Gerechtigkeit kein Widerspruch sind und zu zeigen: Wir stehen für Ökologie auf der Basis sozialer Gerechtigkeit. Vielleicht müssen wir das in dieser Zeit stärker profilieren.“ Das sei auch sachlich notwendig, fügte Roth hinzu.

„Denn es gibt Armut in diesem reichen Land. Es gibt Ausgrenzung und Nicht-Teilhabe. Es gibt den Pflegenotstand.“ Um dem zu begegnen, brauche es nicht alte Ideen, sondern moderne Ansätze. „Die haben wir. Und die müssen wir viel stärker nach außen tragen.“ Die Grünen-Politikerin machte allerdings deutlich, dass sie über den Niedergang der SPD keine Genugtuung empfinde. „Ich freue mich nicht darüber, sondern es macht mir riesengroße Sorgen.“ Denn die Bundesrepublik Deutschland sei ein sozialer Rechtsstaat. Und wenn das Soziale verschwinde, dann würde Deutschland etwas von seinen Grundlagen verlieren, so Roth.

Allerdings gelten die Grünen als eine Partei, die den deutschen Sozialstaat am liebsten auf die ganze Welt ausdehnen würden. Auch in der Migrationskrise ab 2015 zeigte es sich, dass die Grünen kein Problem mit der umfangreichen finanziellen Alimentierung von unzähligen Zuwanderern haben, die den Steuer- und Beitragszahlern mehrheitlich wohl lebenslang auf der Tasche liegen werden. Selbst wenn sie einmal in den Arbeitsmarkt integriert sind.

4 KOMMENTARE

  1. Der Medienrummel, der die Grünen zur Zeit hochschießt, zeigt, mit wem sie sich verbandelt haben! Ich ahne böses! Die Neocons setzen auf grün!

  2. Klar, die Grünen werden sozialer und Pyranhas werden Veganer.

    Mit der sozialen Lügen-Masche sind schon die Sozis mächtig auf die Fresse gefallen. Warum jetzt nicht die Grünen. Mich würde es freuen, denn dem augenblicklichen Hoch wird auch wieder ein Tief folgen.

  3. Von geistiger Asozialiät bezogen auf ihre Politik mit vernichtender Prägung hin zu einem totalitären Staat, mit Hilfe der großen Vorsitzenden und dann zum Schwenk Richtung Soziales, das sind schon eklatante Widersprüche, denn alles was sie bisher veranlaßt haben steht dem Anspruch des Sozialen gegenüber, insbesondere dann, wenn die Bürger dabei nur verlieren und die Schwächsten in der Gesellschaft am stärksten, durch eine teuere Energiepolitik, durch Schwächung des Volksvermögens über ungesetzliche Einwanderung, den Vernichtungsfeldzug gegen Hersteller und ihren Kunden im mobilen Bereich, die Zersetzung der Jugend durch systematische Erziehung nach marxistischem Vorbild, die Imponderabilien in Bezug auf Paralellgesellschaften durch maßlose Zuwanderung fremder Kulturen und nicht zuletzt die Spaltung der Gesellschaft in gut und böse, begleitet mit der immerwährenden Nazikeule und wer sich das alles noch gefallen läßt ist selber schuld, denn jeder ist seines eigenen Glückes Schmied und das heißt nicht zwangsläufig Grün in Reinkultur, es könnte sich zukünftig auch anders gestalten und davor haben sie eine heiden Angst, weil sie wissen was ihnen blüht, sollten die Konservatien sich nicht nur neu formieren sondern auch noch die Oberhand gewinnen, dann würden ihre marxistischen Träume platzen und ihr langer Kampf dagegen wäre umsonst gewesen.

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