Rast ein Asteroid auf uns zu? Mehr Geld für die „planetare Verteidigung“ der NASA

Das „Planetary Defense Coordoation Office“ der NASA bekommt deutlich mehr Geld. Das lässt Befürchtungen wachsen, dass ein gefährlicher Asteriod auf die Erde zurast und das verschwiegen wird.

Von Marco Maier

Für manche klingt es nach Panikmache, andere Menschen wissen, dass viele Asteroiden die in Erdnähe kommen gar nicht entdeckt werden, weil nur ein Bruchteil des Weltalls überwacht wird. Doch wenn das „Planetary Defense Coordination Office“ („Planetarisches Verteidigungs-Koordinierungsbüro“) der NASA statt wie bisher 60 nun 150 Millionen Dollar zur Verfügung hat, obwohl die Budgetsituation der US-Bundesregierung katastrophal ist, sollte man sich Gedanken darüber machen – auch wenn sich die Summe nicht gerade nach einem gewaltigen Vermögen für die NASA anhört.

Das „Planetary Defense Coordination Office“ ist erst zwei Jahre alt und verfolgt Bedrohungen von erdnahen Objekten wie Asteroiden. Unnötig zu sagen, wenn ein riesiger Asteroid plötzlich unseren Planeten treffen würde, wäre das die größte Katastrophe in der heutigen Zeit und für diejenigen von uns, die solch einen Einschlag überlebt hätten, würde sich von da an alles radikal ändern. Die Bedrohung ist also real, aber in den letzten Jahren hat die NASA der Öffentlichkeit versichert, dass es keine unmittelbaren Bedrohungen gibt. Hat sich das jetzt geändert?

Werfen wir einen Blick auf einen Bericht des US-Politikmagazins „Politico“. Dieses schreibt in einem Artikel:

„Die Trump-Regierung hat vorgeschlagen, das Budget für das Koordinationsbüro für planetare Abwehr der NASA um das Dreifache zu erhöhen – von etwa 60 Millionen auf 150 Millionen Dollar – angesichts wachsender Befürchtungen, die Menschheit sei völlig unvorbereitet auf das Unwahrscheinliche, aber immer noch Unvorstellbare: ein Asteroidenschlag katastrophalen Ausmaßes.

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Das Weiße Haus hat vor Kurzem auch einen neue „National Near-Earth Object Preparedness Strategy and Action Plan“ veröffentlicht, der eine Vielzahl von Organisationen Auftrieb verschaffen soll, die dazu beitragen könnten, eine Katastrophe zu verhindern.“

Irgendwie klingt dies schon verdächtig. Immerhin sind laut der NASA mehr als 25.000 Asteroiden mit einem Durchmesser von mindestens 140 Metern im erdnahen Bereich unterwegs. Das sind Gesteinsbrocken, die bei einem Einschlag durchaus enorme Schäden anrichten können. Egal ob nun in einem Ballungsgebiet oder auch auf hoher See, wo daraus dann ein verheerender Tsunami entstehen würde, der im gesamten Umkreis die Küstengebiete vernichten könnte.

Laut einer Studie der University of California in Santa Cruz könnte beispielsweise solch ein Asteroideneinschlag im Nordatlantik eine bis zu 120 Meter hohe Tsunami-Welle an die amerikanische Atlantikküste werfen. Für die Europäer wäre die Gefahr in diesem Fall nicht geringer. Man kann sich ausmalen, welche Vernichtungskraft mit solch einem Tsunami einhergehen würde.

Ist das Ganze einfach nur eine Vorsichtsmaßnahme der US-Regierung, oder wissen die etwas was andere noch nicht wissen?

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4 Kommentare

  1. So eine Nachricht ist schön schaurig gruselig und läßt sich gut vermarkten und dennoch werden wir den nächsten Einschlag nicht verhindern können, denn die Großkrater auf der Erde, wie z.Bsp. in Nördlingen sind Beweis genug, daß regelmäßig Einschläge in riesigen Zeitabständen erfolgen und die Auswirkungen sind nicht nachvollziehbar und deshalb ist die Wahrscheinlichkeit, daß man in einem kurzen menschlichen Leben so eine Tragödie erlebt denkbar gering, das sollte man sich eher Sorgen machen, ob man abends noch gesund nach Hause zurückkehrt, denn hier liegen weit größere Imponderrabilien auf dem Weg, als eine vermutete Katastrophe dieses Ausmaßes, was dann tatsächlich das Ende der Menschheit je nach Größe einleiten könnte, aber das wäre im Prinzip auch egal, denn was schert es die Natur, wir sind nur ein unbedeutender Bestandteil und unsere Ängste sind verständlich, aber dennoch nutzlos.

  2. […] wenn ein riesiger Asteroid plötzlich unseren Planeten treffen würde, wäre das die größte Katastrophe in der heutigen Zeit […]

    Fragt sich nur für wen?
    In allererster Linie doch wohl für die Machthaber welche den Planeten zur Sau gemacht haben,
    und durch eine nicht zu verhindernde globale Katastrophe schneller zur Hölle fahren würden, als es Ihnen lieb wäre.

    Der „normale“ Mensch stirbt zwar auch, aber das tut er ja irgendwann sowieso.

    Oder wer glaubt er könnte leben ohne das der Tod irgendwann bei ihm anklopft?

  3. na dann richtung osten. ungarn sucht hängeringend fachkräfte, besonds in GYÖR dort braucht BMW wieder 3000 leute fürs neue elektromotorenwerk.
    und in KOLUMBIEN werden strassenbauer gesucht und maschinisten. man muss nicht im kanackenstaat D bleiben.

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