CDU und CSU verlieren immer mehr Mitglieder. Das liegt vor allem daran, dass viele von ihnen wegsterben.

Von Redaktion

Bereits seit den 90er-Jahren verliert die Union Mitglieder. Laut der „Welt am Sonntag“ hielt dieser Trend auch in diesem Jahr an. Mit 30. September dieses Jahres hatte die CDU nur noch 417.547 Mitglieder, was einem Rückgang von rund zwei Prozent gegenüber Jahresende 2017 entspricht. Im letzten Jahr verlor die Kanzlerpartei 1,4 Prozent ihrer Mitglieder.

Zwar gab es demnach laut der Parteiführung der CDU um 1.000 mehr Eintritte als Austritte, doch die etwa 7.000 Sterbefälle hatten die Bilanz dann schlussendlich ins Minus gedreht. Man kann davon ausgehen, dass diese Entwicklung angesichts des hohen Altersdurchschnitts noch weiter anhält.

Eine ähnliche Entwicklung gibt es auch bei der CSU, die ebenfalls über mehr Neumitglieder als Parteiaustritte berichtet, allerdings ebenso infolge von wegsterbenden Parteimitgliedern eine negative Bilanz vorweist. Auch dort wird dieser Trend wohl angesichts der Altersstruktur weiter anhalten.

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One thought on “Parteimitglieder: Union im Abwärtssog”

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