Laszlo Trocsanyi, Ungarns Justizminister.

Ungarns Justizminister verkündet weiterhin eine harte Linie seines Landes gegenüber der von den Westeuropäern geforderten Umverteilung von Migranten. Ungarn wolle sich keine Problemmigranten ins Land holen.

Von Michael Steiner

In einer Woche beginnt der nächste EU-Gipfel, bei dem auch das Thema Migration und Asylbewerber auf der Tagesordnung steht. Im Vorfeld bekräftigt der ungarische Justizminister die harte Haltung seiner Regierung gegenüber den Plänen Brüssels und der westlichen EU-Staaten, die Migranten quer über die Mitgliedsstaaten zu verteilen.

„Unsere Sicht ist, dass hier ein Problem mit uns geteilt werden soll, mit dem wir nichts zu tun haben“, sagte Ungarns Justizminister Laszlo Trocsanyi der „Welt“. Die große Mehrheit der Flüchtlinge wolle eben nach Westeuropa und nicht in den Osten. „Jetzt sehen wir, dass Westeuropa sie zu uns drängen will, unter dem Prinzip der Solidarität.“

„Wenn eine Ideologie die eigene Sicht den anderen aufzwingt, ist das geistiger Totalitarismus“, so Trocsanyi. Ungarn wolle nicht gezwungen werden, so zu werden wie die Länder Westeuropas. „Wir sehen welche Integrationsprobleme es dort gibt und denken: Wir haben eine homogenere Gesellschaft, und wollen diese schützen“, so der Minister weiter.

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2 KOMMENTARE

  1. Die Massenmigration ist die geplante Zerstörung der Souveränen Staaten und des Völkerrechts.
    Politik, die den Verstand nicht an die Globalisierungsideologie abgegeben hat, wird Widerstand leisten.

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