Ein führender britischer Historiker behauptet, dass die EU so schlecht auf die Herausforderungen der modernen Welt vorbereitet ist, dass sie bereits in zehn Jahren nicht mehr existieren könnte.

Von Marco Maier

Der britische Historiker und politische Kommentator Niall Ferguson sieht eine apokalyptische Zukunft für die EU kommen, die Ähnlichkeit mit dem Heiligen Römischen Reich hatte. Er analysierte, wie der Block bisher mit Krisen umgegangen ist und betrachtet die, die noch bevorstehen, und sagt voraus, dass die Union bald durch eine Krise zerfallen könnte, wie der britische „Express“ berichtete.

Er sagte: „Für Brüssel könnte es in den nächsten 10 Jahren eng werden.“ Der Historiker glaubt, dass die Zukunft der EU in den nächsten zehn Jahren entschieden wird. Aber Europa ist nach seiner Analyse zu schlecht auf die bevorstehenden Herausforderungen der kommenden Jahre vorbereitet, um überleben zu können.

Er sagte: „Die EU ist die schwächste der Großmächte.“ Seiner Ansicht nach sieht sich der Block sowohl internen als auch externen Problemen gegenüber. Auf der einen Seite ist die EU zwischen dem „Imperium von Donald Trump“, den USA und der Volksrepublik China – zwei Weltmächte, die zu stark sind, als dass Brüssel mit ihnen konkurrieren könnte – eingequetscht.

Auf der anderen Seite steht der Block vor internen Kämpfen und der Welle populistischer Bewegungen, die in immer mehr europäischen Ländern die Macht ergreifen. Ferguson betonte, dass der Anstieg des Populismus den Machtverlust der traditionellen Parteien bedeutet, die die EU in der Vergangenheit unterstützt haben. Aber genau diese Politik, die gegen die Interessen der Menschen in Europa gerichtet ist und einen Bürokraten-Moloch in Brüssel erschuf, ist mit Schuld daran, dass es soweit kam.

Da diese etablierten Parteien (vor allem Konservative, Sozialdemokraten und Liberale) ihre Mehrheit in ihren nationalen Parlamenten verlieren, verliert Brüssel insgesamt die Unterstützung. Der Historiker, der zurzeit an der Stanford University in den USA unterrichtet, sagte: „In gewisser Weise erinnert mich die EU an das alte Heilige Römische Reich: „Dies ist kein Konstrukt, das Sie in das 21. Jahrhundert führen wird.“

Aber er sagte, dass nicht alles, was von der EU geschaffen wurde, verloren gehen wird, selbst wenn es zerbröckelt. Professor Ferguson sagte: „Es ist sehr gut möglich, dass der Euro die EU überdauert.“

Einer der Gründe, die ihn dazu gebracht haben zu argumentieren, dass die Eurozone überleben wird, liegt darin, dass ein Austritt aus der Europäischen Währungsgemeinschaft mit größeren Risiken verbunden sei als jener aus der EU selbst. Denn wenn Großbritannien gezeigt hat, dass ein Verlassen der politischen Seite der EU möglich ist, würde das Verlassen der Währungsunion durchaus größere Risiken bergen.

Zum Beispiel glaubt Ferguson, dass Drohungen der italienischen Regierung, die Währungsunion zu verlassen, nur ein Bluff waren. Er sagte: „Wenn Italien sich heute vom Euro verabschieden würde, würden die Sparer viel Geld verlieren, viele von denen, die für Lega und die Fünf-Sterne-Bewegung gestimmt haben. Und weiter: „Die Ironie ist, dass es einfacher ist, die EU zu verlassen, als aus der Eurozone auszutreten.“

8 KOMMENTARE

  1. Die EU ist bereits kollabiert.
    Wir schlagen uns derzeit mit deren Gespenstern herum.
    Eine gut Sache wurde von vorne bis hinten, von oben bis unten unterwandert.
    Die Entwicklungsergebnisse werden keinen Bestand haben.
    Machen wir uns auf harte, lange Zeiten gefasst, denn das Abmurksen einer ganzen Kultur über 50 Jahre lassen sich nicht im Handumdrehen wieder herstellen.
    Zur Zeit laufen gerade noch die letzten Aktionen tauscht Goldmarie gegen Pechmarie.

  2. Hallo, @ Saure Gurke:
    Meinst du nicht, dass auch dies vom Mafiakonstrukt BRiD bereits bedacht wurde? – Die können Goldmarie und Silbermarie im Ausnahmezustand beschlagnahmen, wenn diese Marien in D gekauft wurden…
    Shit happens.

  3. „Dass auch dies vom Mafiakonstrukt BRiDbereits bedacht wurde?“
    Wir machen den riesengroßen Fehler, dass wir den Mafiosis zu große Allmacht hineininterpretieren, was diesen einen weiteren Vorschub leistet.
    In dem Moment wie wir Pläne als gegeben hinstellen, lehnen wir uns indirekt zurück und wir verhalten uns dementsprechend: ist bereits alles geplant und wird so ausgeführt.
    Wird so kommen. Kann man nicht abwenden.

    Lethargie vereinnahmt uns, legt uns in Fesseln, was der Gegenseite natürlich weiteren Auftritt verleiht.
    Was die Leute verkennen, ist ihr Stimmrecht.
    Bisher ist zu allem ein Zusage übere einer Mehrheit eingeholt worden. Zumindest wer für mich im Parlament sitzt.
    Um es zu verkürzen.
    „Wir schaufeln uns längerfristig unser eigenes Grab, statt sofort dagegen zu halten.
    Dieses längerfristig läuft handfest seit über 50 Jahren ungebremst und ist derzeit am Auslaufen, sprich im Endstadium einer Fäulnis .

    Leute werden sogar noch angegriffen, die beizeiten die Hand erheben: mit mir nicht.
    Dies und anderes zeigen uns auf, diese Gesellschaft ist dem Auflaufen auf die Klippen.
    Glaube kaum, dass es eine Sandbank sein wird.

    So oder anders greährt uns unsere eigene gewählte Politik aktuell betreits Berührungskontakte mit Wilden.

  4. Die Eu wird- unbeschadet aller Unbilen und Unfälle sowie kri.. Machenschften so lange existieren wie Geld von dort nach FED zu trasferieren ist. Der Gründungskonstrukt 1905 besagt, dass die Eu das allinige Instrument sein wird, die alten Imperien am Leben zu halten und die Nationalstataen insbes. Deutschland zu vernichten.
    Das Ziel steht immer noch. Die Arbeit schrietete sukzessive voran.

  5. Die EU wird unter der Last der ungelösten Probleme zusammenbrechen. Das ist nur eine Frage der Zeit. Seit Jahren schon wächst der Problemberg ohne das auch nur ein Problem richtig gelöst wird. Und mit dem Migrationsirrsinn wird der Problemberg weiter stark anwachsen. Das ist das glatte Gegenteil von Nachhaltigkeit.

  6. Komische Ansichten hat der Herr Historiker. Ist doch der Euro eine der Hauptursachen, warum die EU kollabiert. Und gerade der soll überleben? Ich sehe es genau anders rum… will die EU politisch überhaupt eine Chance haben, zu überleben (nicht, dass ich mir das wünsche, aber egal…), dann wird sie sich vom Euro trennen MÜSSEN. Andernfalls werden die wirtschaftlichen Verwüstungen so enorm sein, dass die EU hinweggespült wird.

  7. Das heilige römische Reich existierte ca. 800 Jahre von Jahre 1000 bis 1880 und das römische Reich von 200 v. Christus bis 400 nach Christus und im Gegensatz dazu ist die europäische Union nichts anderes als alte Herrlichkeiten wieder auferstehen zu lassen aus den Kriegswirren den letzten Jahrhunderte, aber im Gegensatz zu früher, wird die EU keine 100 Jahre überdauern, denn sie wird von Dilletanten gesteuert und wären sie Taktiker, hätten sie zuerst mal die Völker befragt, ob sie das wollen und anschließend ihre Energie nach außen gesteuert und was machten sie, sie sehen die Hauptgefahr im inneren und das ist der sichtbare Beweis einer verfehlten Vertrauensbildung und ähnelt dem Prinzip schlechter Heerführer, wie Darius, der auch seine Heerscharen nach vorne schickte um sie zu verheizen, während er dann bei erkennender Niederlage, seine Truppen im Stich ließ und genauso handeln diese Typen von heute und erwerben sich dabei keinen Respekt, im Gegenteil, sie werden verachtet und weil sie selbst nicht in der Lage sind nach außen Paroli zu bieten werden sie auch von den anderen Großmächten nicht für voll genommen und mit diesem Makel behaftet, wird Europa in der heutigen Form nicht überleben, die Nationalstaaten schon, denn sie können Abkommen schließen und Verbindungen eingehen, dazu ist der Moloch Brüssel nicht fähig, auch weil sie unter sich total zerstritten sind und das ist das eigentliche Problem bei diesen Versagern, die sich Politiker nennen und man sollte sie bei der nächsten Auseinandersetzung an forderster Front als Kanonenfutter einsetzen, damit sie wenigsten dann erkennen, daß sie unfähig waren, dieses Europa zu fördern und zu schützen, anstatt es zu spalten und zu destabiisieren.

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