Grünen-Chefin: Die CSU muss grüner werden

Grünen-Chefin Baerbock fordert die CSU auf, grüner zu werden. Nur so könnten die Sondierungsgespräche in Bayern auch zu echten Koalitionsverhandlungen werden.

Von Redaktion

Die Vorsitzende der Grünen, Annalena Baerbock, hat vor dem am Mittwoch stattfindenden Sondierungsgespräch der CSU mit ihrer Partei Gesprächsbereitschaft signalisiert, zugleich aber ein deutliches Entgegenkommen gefordert. “Uns geht es um Bayern”, sagte Baerbock dem “Redaktionsnetzwerk Deutschland”. “Wir machen Politik, um zu verändern.” Die vor Regierungsbildungen entscheidende Frage sei stets, “ob wir Dinge positiv verändern können oder nicht” und nicht, wer die Regierung bilde.

“Wir wollen dem antieuropäischen Spaltungskurs eine positive, zuversichtliche Politik entgegensetzen”, so Baerbock. Dafür brauche es aber sehr grundlegende Änderungen. “Bei der CSU, bei Herrn Söder”, so die Grünen-Politikerin weiter. “Ohne die geht es für uns nicht. Das war vor der Wahl klar und gilt mit diesem Ergebnis umso mehr”, so Baerbock.

Auf die Frage, ob es noch eine Restchance für Schwarz-Grün in Bayern gebe, sagte sie: “Wir reden mit jedem über eine ökologische, gerechte und weltoffene Politik. Wir reden aber nicht über ein Weiter so! Das gilt auch jetzt.” Doch die CSU müsse offensichtlich “erst mal begreifen, dass das Verwalten von Politik zu Politik-Verdruss führt”.

Die Grünen wollen trotz des Wachstums in den Umfragen und bei der Landtagswahl in Bayern keine Volkspartei wie CDU, CSU oder SPD werden, so die Parteichefin. “Volkspartei hieß in den letzten Jahren, sich auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zu einigen”, so Baerbock weiter. Das habe bei CDU und SPD dazu geführt, dass man dann eher nichts mehr getan habe. “Dabei ist es essenziell, zum Beispiel die Klimakrise in den Griff zu bekommen. Da sind radikale Antworten erforderlich”, so die Vorsitzende der Grünen.

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8 Kommentare

  1. Reitet weiter alte, überholte, entmachende Verschreibungen aus Hirngespinsten.
    Die NWO versetzt euch den entscheidenden Schlag.
    Ihr werdet noch knallhart auf dem Boden landen.

  2. Nur weiter so Jungs und Mädels. Das kann man alles bei Torsten Mann, “Rote Lügen in grünem Gewand” nachlesen. Und vor allem, wie nahe wir schon dem Ziel sind!

  3. Ich halte es für zwingend notwendig, das Wahlergebnis in Bayern auf “Unregelmäßigkeiten” zu prüfen. Es wäre nicht das erste Mal, aus diesem Bundesland von Manipulationen bei der Auszählung der Stimmen zu hören.

    “…………Da sind radikale Antworten erforderlich” – Ich denke, der Tag ist nicht mehr fern, an dem diese den Grünen gegeben werden. Dummdreister, wie es aus den Reihen dieser “Deutschland-Abschaffer” schallt, geht es kaum mehr. Bereits vor der Wahl wurde über die “sozialen Netzwerke” zu Manipulationen bei der Auszählung von CSU- und AfD-Stimmen aufgerufen. Wie so oft nach den Wahlen, wird seitens der Medien Stillschweigen über mögliche und tatsächliche “Unregelmäßigkeiten” gewahrt.

  4. Europa zerstörender esotherischer Unsinn.
    Es ist nicht nachvollziehbar wie in Bayern 20 Prozent die Grüne Partei gewählt haben soll.

  5. Man kann schon verzweifeln. Jeder der grünen Sprüche ist ideologisierter “Quark”, gut durchgeqirlt mit streng riechenden “Zutaten”, und dafür werden sie gewählt.

  6. Nein, die grünen Marxisten müssen verschwinden und dann ist die Welt wieder in Ordnung, denn sie sind Wölfe im Schafspelz und ihre vorzugweise weiblichen Unterstützer haben das in ihrer grenzenlosen Naivität noch nicht bemerkt und das hängt eben vom Lebensalter ab, denn dort ist ja bekannterweise die große Unkenntnis zuhause, denn das Leben prägt meist erst durch Erfahrung im mittleren Alter, während im höheren Alter dann die Zögerlichkeit und Ängstlichkeit eintritt und genau das ist die Klientel die diesen Roßtäuschern auf den Leim geht, zum Schaden der gesamten Republik und ihren Bürgern, insbesondere der männlichen Bevölkerung die im Ernstfall dann alle ausbaden dürfen.

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