Pockeninfektion. Bild: CDC

Die Pocken gelten eigentlich als ausgerottet. Der tödliche Virus, der mindestens 300 Millionen Menschenleben forderte, wird derzeit genetisch manipuliert. Das nährt Sorgen vor einer globalen Pandemie.

Von Marco Maier

Erst vor wenigen Monaten wurde ein Papier veröffentlicht, wonach Forscher DNA-Abschnitte mittels Gentechnik zusammensetzten, um so die Pferdepocken neu zu erschaffen, nachdem diese Krankheit quasi ausgerottet wurde. Nun fürchten einige Wissenschaftler, dass diese Studie zu diesem gefährlichen Krankheitserreger dazu genutzt werden könnte, die infolge globaler Impfprogramme ausgerotteten Pocken wiederzubeleben. So hat die Veröffentlichung einer Methode zur Wiederbelebung einer eng verwandten Krankheit verständlicherweise einige rote Fahnen innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinschaft ausgelöst, berichtet futurism.com.

„Kritiker argumentieren, dass das Papier nicht nur zeigt, dass Sie einen tödlichen Krankheitserreger synthetisieren können, für das, wie Science berichtete, etwa 100.000 US-Dollar an Laborkosten nötig sind, sondern sogar einen leicht zu detaillierten Überblick über die Vorgehensweise bietet.

Einige Mitarbeiter der Pferdepocken-Wissenschaftler sind darüber noch ziemlich verärgert. PLOS Ones Schwesterjournal, PLOS Pathogens, hat gerade drei Meinungsartikel über die ganze Aufregung veröffentlicht, sowie eine Widerlegung der kanadischen Professoren.

Insgesamt sind alle sehr höflich. Aber man hat das Gefühl, dass sich Mikrobiologen wirklich Sorgen machen, dass jemand Pocken wiederbelebt.“

Wenn man nun bedenkt, dass die globalen Eliten immer wieder eine Bevölkerungsreduktion ins Gespräch bringen, um die gesamte Menschheit auf unter 500 Millionen Menschen zu bringen, dann sollte einem angesichts dieser veröffentlichten Forschungsarbeit doch ein wenig Angst werden. Eine genetisch manipulierte Pocken-Art könnte – wenn man sie als biologische Waffe einsetzt – durchaus hunderte Millionen, wenn nicht gar Milliarden Menschen dahinraffen. Dazu müsste man nur in den Haupt-Ballungsgebieten der Erde und den wichtigsten Verkehrsknotenpunkten Menschen infizieren, die diese Krankheit dann weiterschleppen.

Kevin Esvelt, ein Biochemiker am MIT, schrieb am Donnerstag, dass die Bedrohung so bedeutend ist, dass „es klug sein könnte, bei Autoren, Gutachtern, Redakteuren und Journalisten zu Vorsicht zu ermutigen.“

„Trotz vorhersehbarer Fortschritte in der DNA-Assemblierung kann jeder Mensch mit einer Internetverbindung auf die genetischen Blaupausen von Viren zugreifen, die Millionen töten könnten.

Diese und schlimmere Gefahren werden bequemerweise in bestimmten Wikipedia-Artikeln zusammengefasst, die hilfreiche Fachliteratur zitieren, die für Missbrauch relevant ist.

[…]

Angesichts der Tatsache, dass es nur einen wohlmeinenden Wissenschaftler braucht, ein technologisches Informationsrisiko unwiederbringlich aus der metaphorischen Flasche zu lassen, kann es ratsam sein, bei Autoren, Gutachtern, Redakteuren und Journalisten zu Vorsichtsmassnahmen zu ermutigen.“

Faktisch heißt dies: Jeder, der das entsprechende Kleingeld für ein Labor hat und einen Genetiker requirieren kann, ist eigentlich in der Lage, tödliche Massenepidemien – eben auch mit den Pocken – auszulösen. Und wenn die Verfechter der globalen Bevölkerungsreduktion auf die Idee kommen, gleich zwei oder drei dieser tödlichen Infektionen um den Globus zu verbreiten, dann wäre man wohl dem Plan rasch sehr nahe.

3 KOMMENTARE

  1. Die Destruktivität und der Hang zum Zerstören, nimmt immer weiter zu. Zerstören, um des Zerstörens Willen. Zwangsmigration durch eingeführte Islamisten, die versuchen möglichst die Oberhoheit, über die normale Bevölkerung zu bekommen. Merkelwürdig, noch kein Politiker, noch kein Wirtschaftsboss, noch kein Gewerkschafter wurden umgebracht und verletzt! Ein Teil der Jugend, die bereits so aufwächst, das nur ihre Meinung gilt, und alle anderen Menschen und Meinungen, werden als Nazis bezeichnet. Es geht immer mehr der Zerstörung des Planeten entgegen. Früher studierte man um Fortschritt, und eine gewisse Existenz zu erreichen. Heute, kann man das Studium vor 20 Jahren, nicht mehr mit dem Vergleichen, was ich heute als Kindergarten bezeichne, vergleichen. Der heutige Akademiker ist selbstbezogen orientiert. Und, das hat negative Auswirkungen, in der Forschung, wo ein diszipliniertes zusammen Arbeiten Voraussetzung ist.

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