Ein vernünftiger Vorschlag wird von Kurz unterbreitet, Merkel aber lehnt ab und setzt weiterhin stur auf Umverteilung der Flüchtlinge auf alle EU-Mitgliedstaaten.

Von Redaktion

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Vorstoß des österreichischen Bundeskanzlers Sebastian Kurz für ein neues Asylkonzept abgelehnt. Dieses Konzept der „verpflichtenden Solidarität“ sieht vor, dass EU-Staaten auch einen finanziellen Beitrag leisten können, statt Flüchtlinge nach festen Quoten aufzunehmen.

In einer Presseaussendung teilte der Vorsitzende der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Alexander Gauland, mit: „Es ist völlig unverständlich, dass die Bundeskanzlerin das von Kurz vorgelegte Konzept der „verpflichtenden Solidarität“ ablehnt. Denn der Vorschlag kommt EU-Mitgliedern wie Polen und Ungarn entgegen, die sich nicht den Zwangsverteilungsplänen der EU unterwerfen, sondern selbst bestimmen wollen, wen sie bei sich aufnehmen.

Gauland weiters: „Aber Merkel beharrt weiter stur darauf, Flüchtlinge auch gegen Widerstand auf alle EU-Mitgliedsstaaten zu verteilen. Sie will die Folgen ihrer unverantwortlichen Politik der offenen Grenzen den anderen EU-Staaten aufzwingen. Koste es, was es wolle.“

Der Vorschlag des österreichischen Bundeskanzlers ist ein Schritt in die richtige Richtung, weil er vom Zwang zur Umverteilung abrückt, ist sich Gauland sicher. „Eine tragfähige Lösung der anhaltenden Flüchtlingskrise kann es jedoch erst geben, wenn Deutschland seine Grenzen endlich wieder sichert“, so der AfD-Fraktionsvorsitzende abschließend.

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8 thoughts on “Gauland: „Verpflichtende Solidarität“ ist Schritt in die richtige Richtung”

  1. Nochmal gelesen und erschrocken: Was redet Gauland da? Freikauf? Der einzig richtige Vorschlag kann nur lauten: Ausschaffen aller Invasoren.

    Die alte Regelung für zahlende Touristen, für Künstler, für Fremdarbeiter mit Arbeitsvertrag und für den akademischen Austausch war optimal und muss wiederhergestellt werden.

  2. Unbelehrbar, verbohrt, starrköpfig, zu keinerlei – vernunftgesteuertem –
    Kompromiss mehr fähig. Noch dazu, wo die Kanzlette selbst den den Zwist auslösenden radikalen Fehler, die nicht abgestimmte Einladung an alle Unzufriedenen, verursacht hat!
    Und der Bundestag hat das auch noch so geduldet!

    1. Mit der Kuschelpolitik (weiterhin) beißt sich die Katze selbst in den Schwanz.
      Ein karen Nein ist gefordert.
      Nein der Lüge.
      Nein der Vorspiegelung falscher Tatsachen.
      Nein der Zweiklassen Gesellschaft, die mit der Ungleichbehandlung forciert wird.
      Auch im Sinne der Gäste, die hier arbeiten und alle Tassen im Schrank haben.

  3. Sie sollten vielleicht mal eigene Vorschläge machen, als nur anzuprangern und sich auf Aussagen anderer zu stützen, denn Kritik ist zwar der große Inhalt einer Oppositionspartei, aber man muß den Wählern und auch der Gegenseite aufzeigen, wie es zumindest in Kernfeldern besser sein könnte und da kann man die Aussagen vieler Kommentatoren in der gesamten Presse nur lobend hervorheben, die zwar auf der rechten Seite stehen und die Linke kritisieren, aber auch oft genug sinnvolle Vorschläge machen um manchem Übel zu begegnen, denn wer wachsen will, kann die Unentschlossenen nur erreichen, wenn er was besseres anbietet, nur Kritik hilft nicht weiter, die verläuft irgendwann mal im Sande, aber bei konstruktiven Anregungen hätte man auch später mal den Beweis erbracht, dann man mehr will und mehr kann und das ist zumindest genauso wichtig, wie die Finger auf die Wunde legen, wobei man dann auch über Heilung sprechen sollte.

    1. In den letzten 50 Jahren gab es zigtausende an Warnungen, aufgezeigte Alternativen, Erklärungen wo was hinführt, bzw. worauf was hinaus läuft, Analysen und aufgeigte Beispiele aus der Geschichte, Leute die sich dafür einbrachten.
      Alles vergeblich. Alles Arbeit und Mühe für nichts und wieder nichts.

      Wollte und will heute auch noch keiner hören.
      Mit der Abkehr von unserer christlichen Religion wird auch unsere Kultur fallen, denn zum Ausgleich bei grenzüberschreitenden Aktionen oder Verirrungen unsererseits hatten wir unsere Religion, die uns an manches erinnerte, ermahnte oder zurück hielt.
      Nachdem diese unterwandert wurde, die Gläubigen in Scharen davon liefen ist ein erbarmungsloses eiskaltes Ich, Ich Ich Denken und Handeln unangefochten auf dem Vormarsch.

      Ich habe viele astreine politisch korrekte Oppositionsgründungen erwachen und wieder verschwinden gesehen, daß ich jeden verstehen kann, der über sinnvolle Vorschläge drüber hinweg ist, dazu nur noch milde lächelt.
      Praxis contra Theorie! Probieren geht über studieren.

  4. Gauland geht nicht weit genug. „Eine tragfähige Lösung………………..kann es erst dann geben….“ – wenn EUROPA seine Grenzen wieder sichert und wenn Fluchtursachen vor Ort „bekämpft“ werden, wozu ein Bruchteil des hier eingesetzten Geldes bereits mehr ausrichten würde

  5. Sehr geehrter Herr Dr Gauland , habe ich sie richtig verstanden ? Auch sie ein heimlicher Verfechter der ungezügelten Globalisierung ? Werde meine Mitgliedschaft (seit 2015 ) in der AfD wohl demnächst mal überdenken müssen ! Werde die weitere Entwicklung der AfD sehr genau im Auge behalten !

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