Polizisten am Münchner Hauptbahnhof. Bild: Youtube

Offenbar sorgte vor allem die Migrationskrise dafür, dass sich die Bundespolizei mit Pfefferspray eindecken musste.

Von Michael Steiner

Innerhalb von nur drei Jahren hat die Bundespolizei rund 60.000 Dosen Pfefferspray gekauft, welche die Beamten bei ihren Einsätzen mit sich tragen und zudem immer häufiger Einsetzen müssen. 2015 kaufte die Bundespolizei 7.150 sogenannte „Reizstoffsprühgeräte“ der Typen RSG 3 und RSG 4. Im Jahr 2016 waren es sogar 52.127, 2017 dagegen nur 615. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linksfraktion im Bundestag hervor, über die die Funke-Zeitungen berichten.

Der Einsatz von Pfefferspray durch die Bundespolizei etwa auf Demonstrationen oder in anderen Konfliktlagen wird nach Angaben des Bundesinnenministeriums nicht dokumentiert. Experten gehen jedoch davon aus, dass Polizisten in den vergangenen Jahren vermehrt Pfefferspray eingesetzt haben. Vor allem infolge der Migrationskrise und der Zuwanderung junger Männer aus archaischen Macho-Kulturen dürfte es dazu gekommen sein.

„Im Alltag sind Polizisten immer häufiger direkten Angriffen ausgesetzt – auf Demonstrationen, aber auch bei Einsätzen in Wohnungen oder auf Volksfesten“, sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Oliver Malchow, den Funke-Zeitungen. Daher sei es auch wahrscheinlich, dass der „Pfeffersprayeinsatz gegen Aggressoren generell eher zunimmt“. Pfefferspray solle „Personen, die aggressiv sind, außer Gefecht setzen“.

2 KOMMENTARE

  1. Pfefferspray gegen Machete. Was für eine geile Vorstellung von Gleichberechtigung.
    Die Schieflage wird zur Norm. In der BRD bald jeder Polizist?
    Wer nicht, und ohne Spray oder nicht ganz gleich am Drücker, dem gute Nacht.
    Das wird was abgeben.

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