Wir müssen uns vom Internationalismus abwenden. Die deutsche Politik versagt auf voller Länge.

Von Dr. Hans-Jürgen Klose

Der Fall Maaßen hat gezeigt, wie mit uns umgegangen wird wenn es nach dem Willen der Eine-Welt-Politiker geht. Maaßen hat das Bundesverdienstkreuz verdient. Er hat gezeigt, wie man auch unter Druck das bleibt was man ist. Orban gehört auch in die Kategorie der Unerschrockenen – solche Männer sind Vorbilder in einer Zeit, in der es sonst an Vorbildern mangelt, in der Technokraten und deren Gesetze das Leben mehr und mehr bestimmen.

Wenn der Verfassungsschutz mit Maaßen gekippt wäre, wäre das der nächste Schritt zur totalen Überwachung der Menschen in Deutschland geworden, die Deutsch-Sein als Glück empfinden.

Wenn jetzt Erdogan in Deutschland ist, soll man sich anschauen wie er von seinen Landsleuten gefeiert wird. Erdogan ist sicher bei vielen Menschen in Deutschland unbeliebt. Den Wandel den er vollzogen haben soll, ist doch gar kein Wandel gewesen. Vor 10
Jahren hatte er bereits angekündigt, in den Nordirak einzumarschieren, für den Fall dass die Amerikaner dort eine Lücke für Staatsfeinde der Türkei lassen sollten. Diese Staatsfeinde die inzwischen durch unsere Regierung mit Waffen versorgt wurden, die man heute überall in der Region auf dem Schwarzmarkt zu kaufen bekommt.

Was ist das für eine deutsche Politik die auf der einen Seite Erdogan am liebsten in die EU drängen würde und auf der anderen Seite Waffen an die Peschmerga liefert? Diese Doppelzüngigkeit die wir aus der Innenpolitik kennen ist es, die im Ausland dazu führt, dass Deutschland nur noch ernst genommen wird, wenn es um Hilfsleistungen geht.

Wir leben in Zeiten in denen sich überall die Koalitionen neu bilden. Wir sollten dort stehen wo man sich dem anonymen Internationalismus entgegenstellt und nicht unser Staatssäckel für die weiter öffnen, die Arbeiten erst noch lernen müssen. Wer die Arbeitsmoral der Leute die hier um Asyl nachsuchen, in ihren Heimatländern kennt, der hat bei den Forderungen von Industrie und Handwerk hierzulande nur ein müdes Lächeln. Wer die Anforderungsprofile für unsere Dauergäste auf das Niveau der Ursprungsländer herab schraubt, der bereitet hier die Wüste vor.

1 KOMMENTAR

  1. Wenn „unsere“ Wirtschaft die Asylmassen so vehement herbei sehnt, sollte sich diese dann nicht auch an der Finanzierung des Experimentes beteiligen?! Wünschen kann sich jeder Armleuchter was, die Kosten gehören klar zugewiesen!

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