Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate erhalten weiterhin deutsche Waffensysteme, auch wenn diese beiden Länder im Jemen einen Genozid durchführen und dschihadistische Milizen unterstützen.

Von Marco Maier

Wen interessieren in Berlin schon die Menschen im Jemen? Kaum jemanden. Immerhin sind diese Menschen kaum in der Lage von der Arabischen Halbinsel aus nach Deutschland zu flüchten, während Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate dort die Truppen ihres Marionettenpräsidenten Hadi gegen die Houthi-Rebellen unterstützen und dabei nicht nur mutwillig und vorsätzlich die zivile Infrastruktur (inkl. Schulen und Krankenhäuser) zerstören, sowie Zivilisten abschlachten, sondern mit der Hunger-Blockade auch noch dafür sorgen, dass die ohnehin schon schwache Versorgungslage des ärmsten Landes der Region noch schlimmer wird. Es mangelt überall an Nahrungsmitteln, sauberem Wasser und Medizin.

Dennoch genehmigt die Bundesregierung die Lieferung weiterer Waffensysteme an Saudi-Arabien. So teilte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier mit, dass Riadh vier Artillerie-Ortungssysteme auf gepanzerten Fahrzeugen aus Deutschland kaufen darf. Der Bundessicherheitsrat, dem neben Kanzlerin Angela Merkel mehrere Minister angehören, genehmigte zudem auch den Export von 48 Gefechtsköpfen und 91 Zielsuchköpfe für schiffsgestützte Flugabwehrsysteme an die Vereinigten Arabischen Emirate.

Wenn es um Waffenexporte geht, vergisst man auch in Berlin ethische Maßstäbe. Zumindest dann, wenn sogenannte „Verbündete“ mit deutschem Kriegsgerät versorgt werden sollen. Im Falle der Saudis geht es zudem wohl auch um die diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen – und wenn es um ein paar tausend Jobs geht, spielen völkerrechtswidrige Angriffskriege keine Rolle.

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2 KOMMENTARE

  1. Die Machthabenden in BRD haben natürlich nichts gegen das Helfen den Massenmördern, aus dem einfachen Grund, weil sie selbst Massenmörder sind. Mit den Tricks der Zwangsversteigerungen, dem Urteil, das die Alten ihre Wohnungen nicht behalten können, wenn sie bestimmte Größe überschneiden, mit dem Handel mit Kindern, mit giftigen Impfungen der Großkonzerne töten sie zig-Tausende in BRD jedes Jahr für die Gewinne der engen Kreise. Es ist nahliegend, dass sie keine Hemmungen bei der Hilfestellung an die Gleichgesinnte haben.

  2. Die BRD ist der Ort, wo der Römische Katholizismus den Völkermord als Mittel seiner Politik geradezu als Heiligtum zelebriert: in Aachen in Gestalt des Schlächer-Karls-Preises. Dieser wird alljährlich an einem von den „Schwarz“-Magiern „Himmelfahrt“ genannten Tag im Mai jeweils an die mutmaßlich schlimmste Eurokratenbestie verliehen, z.B. an den Hochgradfreimaurer und Einheitsmenschenrassenzüchter Coudenhove-Kalergie, an den Massenmörder Churchill, an den Griechenland-Blutsauger Schäuble, an eine kettenrauchende Säuferleber namens Juncker, an die grenzenlose Deutschland-Zerstörerin Merkel und an den Schafshirten „Franziskus“ Bergoglio, der den Leichengeruch, den die Eurokraten hinterlassen, mit Weihrauch, Halleluja-Gesängen und falschen Schuldzuweisungen überdeckt. Alle, die sonst viel gegen angebliche Hate-Speech und Ausländerfeindlichkeit herumschreien, lassen das Aachener Völkermörder-Verherrlichungs-Ritual ohne Widerspruch geschehen.

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