Von der Leyen: Kriegsgeil auf Syrien

Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen will die Bundeswehr in Syrien mitbomben lassen. Soll die Truppe nach dem NATO-Angriff auf Jugoslawien nun auch dort völkerrechtswidrig Angriffe fliegen?

Von Marco Maier

Ursula von der Leyen ist eine Transatlantikerin durch und durch. Während sich die Bundeswehr im April (noch) nicht am Beschuss auf Ziele in Syrien beteiligte, welche von den Amerikanern, Briten und Franzosen infolge eines angeblichen Chemiewaffeneinsatzes in Douma bei Damaskus durchgeführt wurden, soll es dieses Mal anders sein. Denn im Bundesverteidigungsministerium ist man geil auf Krieg.

Und so hieß es gestern in der „Bild“, dass man nun in Berlin darüber nachdenke, sich an der Kriegsallianz der USA, Großbritanniens und Frankreichs zu beteiligen, wenn es bei der Rückeroberung der Provinz Idlib durch syrische Regierungstruppen mit Unterstützung Russlands und des Irans erneut einen (angeblichen) Giftgaseinsatz gibt. Und es ist klar, dass es für diese Kriegstreiber völlig egal ist, wer mit Chlorgas oder Sarin hantiert – Assad ist im Zweifel immer Schuld daran und muss bestraft werden. Unabhängige Untersuchungen sind für die selbsternannten Weltpolizisten nämlich belanglos. Zuerst wird gebombt, dann gefragt.

Ähnlich hält man es in der Bundesregierung. Denn: Der Bundestag solle im Fall eines schnellen militärischen Eingreifens erst nachträglich befragt werden. Das heißt, nur weil die deutsche Kriegsministerin beim Gedanken an Bombenabwürfe durch deutsche Flugzeuge auf Syrien ein feuchtes Höschen bekommt (aber nicht wegen eines „flotten Ottos“), wird nicht debattiert sondern einfach mitgemacht. Das ist transatlantische Rektalakrobatik par excellence.

In Berlin schert man sich – wie in Washington, Paris und London – einen feuchten Kehricht um Beweise und unabhängige Untersuchungen, wenn es darum geht, unliebsame Regierungen zu „bestrafen“. Anschuldigungen reichen heutzutage völlig aus, um Sanktionen zu verhängen und mit Cruise Missiles herumzuballern, auch wenn der „Wertewesten“ damit seine eigenen Werte (z.B. Rechtsstaatlichkeit, was auch bedeutet, dass der Kläger die Schuld des Angeklagten beweisen muss und nicht umgekehrt) auf den Kopf stellt und sich weltweit unglaubwürdig macht, weil dies eigentlich nichts anderes als eine globalistische Terrorherrschaft ist. Wer nicht pariert wird fertig gemacht.

Loading...
Spread the love
Lesen Sie auch:  USA: 10x mehr Covid-Fälle als offiziell angegeben?

Wir brauchen ihre Unterstützung!

Liebe Leser, wenn Sie keine Premiumartikel lesen möchten, aber uns dennoch unterstützen wollen, dann können sie das auch mit einer Spende auf unser Bankkonto tun. Fragen Sie per eMail: [email protected] nach den Bankdaten oder übersenden Sie einen Unterstützungsbeitrag einfach per Paypal. Danke für Ihre Hilfe!

Loading...

6 Kommentare

  1. Leider und zum Glück ist ein großer Teil des deutschen Volkes nie mitmilttärischen Problemen in Berührung gekommen. Sonst wüsste es:
    Selbst der brutalste Diktator setzt militärische Mittel nur ein, um bewaffnete Geggner zu töten(für die anderen ist die Geheimpolizei zuständig). Giftgas macht nur beim Durchbrechen von Frontlinien Sinn (im Bereich des geplanten Durchbruchs). Das Brechen der Bevölkerung durch wahllosen Terror hat bisher noch nie geklappt und kommt ohnehin vor allem beim englisch sprechender Militärs vor ( Hiroshima – Entscheidung aber durch Russen in der Mandschurei, Korea – eine Million Napalmtote- Kims halten sich genau deshalb, Vietnam u.andere davor und danach). Assad wird durch Russen beraten. Also False flag!

  2. Es ist einfach nur noch widerlich!

    Ob es im Inland die Opfer von jeglicher Gewalt durch „Schutzsuchende“ sind oder die Kriegseinsätze der Bundeswehr, eiskaltes Taktieren und völlige Empathielosigkeit.

    Und alle machen mit. Auch die Grünen und die FDP haben sich bereits für einen Militäreinsatz in Syrien ausgesprochen. Da werden zumindest Teile der LINKEN bald nachziehen.

    Was sind das nur für Familien, in denen diese Personen aufwuchsen und jetzt leben?

    Sie stellen sich außerhalb jeder Gesetze und der menschlichen Gesellschaft. Und, auch diese Frage muss gestellt werden, wer wählt solche Personen?

    Möchte jemand diese Kreaturen freiwillig als Nachbarn oder gar als Freunde haben?

    Das was Deutschland und einige andere Staaten dringend brauchen, ist eine, durch das Volk durchgeführte, Aufarbeitung der Geschichte bis zur jüngsten Gegenwart und die Überführung der Verantwortlichen in eine ordentliche Gerichtsbarkeit.

  3. Da geht eine Nachricht durch die System-Medien, ein vom Bundestag in Auftrag gegebenes Gutachten spricht sich klar gegen einen Einsatz von BW-kampftruppen in Syrien aus. Ob das unser „Röschen“ und ihre Befehlshaberin bremsen wird?

  4. So spricht die leyenhafte USchi:
    „Erdölkreuzzüge sind nicht ausländerfeindlich, weil die Mohammedaner erstens im Orient Inländer sind, zweitens in nagelneuen Leopardpanzern mit GL-Ausstattung kostenlos ins schönste Himmelreich der drei Wüstenreligionen reisen und drittens die Ehre erhalten, dem auserwählten Volk unseres Herrn Jesus Christus etwas mehr Platz auf Erden zu machen. Amen.“

    Die leyenhafte USschi ist dank ihrer römerreichs-katholischen Globalkopfwäsche und multimedizinischen Fachausbildung Buntministerin für Nato-Terror-Moderation, Falsche-Flagge-Logistik und Heimatverteidigungssabotage.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.