Viktor Orban – der Retter Europas?

Kein anderer führender Politiker in der EU wagt es, sich mit solch einer Leidenschaft für den Fortbestand Europas einzusetzen, wie Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban. Dafür wollen ihn die Eurokraten abstrafen.

Von Michael Steiner

Während die etablierte Politik – von Linken über Grünen, Sozialdemokraten, Liberalen und Konservativen – im westlichen Europa offenbar alles daran setzt, dem ganzen Kontinent nahöstlich-afrikanische Zustände zu verpassen, scheint sich von den ganzen Regierungschefs innerhalb der Europäischen Union fast nur noch der ungarische Premierminister für den Erhalt eines lebenswerten und sicheren Europas einzusetzen. Viktor Orban, der einen strikten Kurs gegen die illegale Immigration gesetzt hat, scheint der einzige konservative Spitzenpolitiker zu sein, dem dies noch wirklich wichtig ist.

Doch dafür wollen ihn die „Willkommensklatscher“ in der europäischen Politik abstrafen. Klar, die Einschränkung der Pressefreiheit in Ungarn ist nicht lobenswert und soll auch kritisiert werden dürfen (wenngleich man auf EU-Ebene selbst an entsprechenden Knebelgesetzen arbeitet, um unliebsame alternative Medien zu bekämpfen), aber so lange die Migrations- und Flüchtlingspolitik noch eine nationale Aufgabe ist, hat man in Brüssel, Berlin, Paris & Co die Entscheidung der Ungarn (Tschechen, Slowaken, Polen, usw.) zu respektieren, wenn man dort keine irregulären (illegalen) Migranten aufnehmen möchte.

Wenn es Teil dieser „europäischen Wertefamilie“ ist, welche das westeuropäische Politestablishment immer wieder beschwört, dass sich jedes Mitgliedsland einer destaströsen Migrationspolitik unterwerfen muss, dann ist es besser, sich davon zu verabschieden und eine neue europäische Staatengemeinschaft aufzubauen, in der man für die Bewahrung der nationalen Souveränität in essentiellen Kernbereichen nicht abgestraft wird. Noch will Orban dies nicht umsetzen, weil er wohl noch immer darauf hofft, genügend Verbündete zu finden und es eine politische Trendwende gibt. Doch diese Hoffnungen dürften weitestgehend enttäuscht werden.

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Was die Wirtschafts- und Finanzkrise samt „Eurokrise“ ab 2008 nicht schaffte, könnte nun die Migrationskrise vollbringen: Eine endgültige Spaltung der EU. Diese zeichnet sich nämlich langsam aber sicher ab, weil immer mehr Menschen erkennen, dass eine abgehobene, weltfremde Clique eines politischen Establishments die in einem Elfenbeinturm lebt ihnen eine Politik aufzwingen will, die sie selbst jedoch zutiefst ablehnen. So wird das allerdings nicht funktionieren und Viktor Orban ist einer jener Politiker die erkannt haben, dass man in erster Linie für die eigene Bevölkerung da sein muss und nicht für jene anderer Länder und Kontinente.

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Viktor Orban mag vielleicht nicht unbedingt der Retter Europas sein, aber auf jeden Fall gehört er zu jenen führenden Politikern, die einen entscheidenden Anteil daran haben können, dass dieser Kontinent in wenigen Jahrzehnten mit jenen Zuständen konfrontiert sein wird, vor denen die Kriegsflüchtlinge und Wirtschaftsmigranten heutzutage fliehen.

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4 Kommentare

  1. Plötzlich springen die anderen Konservativen ab? – Das klingt allmählich, als würden diese Abspringer nur als Auffangbecken von potentiellen Nichtwählern dienen… Dazu gehört höchstwahrscheinlich auch die AfD, die als nichts erreichende Minderheit groß die Interessen der Deutschen einbringt – sobald diese jedoch stark genug für Veränderungen ist, wird sie sich vermutlich als das entblößen, was sie ist: Auffangbecken!
    Die AfD spielt eventuell dasselbe Spiel wie Bündnis90/Grüne zu ihrer Gründerzeit; jetzt sind die Pädos die größten Kriegshetzer und Deutschenfeinde. Und die AfD???

    1. Entweder das Volk ist selber in großer Zahl gesamtgemeinschaftlich (politisch) tätig oder es gelingt keine Befreiung von der Eurokratie und deren Multiverbrechertum. Herr Orban oder die AfD können nur Anregung sein, die wirksame Substanz müssen Millionen kämpfende Bürger liefern. Kämpfende Bürger, nicht nur auf der Straße, sondern innen drin in TV-, NGO- und Amtsgebäuden.

  2. Wir sollten nicht vergessen, dass Viktor Orban ein „Muster-Schüler“ der verschiedensten NGO-Einrichtungen des „sauberen“ Herrn Soros war. Er kennt sich also bestens in der Gedankenwelt und den Zielstellungen dieser Menschenfeinde und Propagandisten einer NWO aus.

    Er hat sich jedoch gegen diesen perversen Wahnsinn und für sein Land und seine Bevölkerung entschieden. Dazu gehört sehr viel Anstand und noch mehr Mut.
    Er ist nun im EU-Europa der erbittertste Gegner der NGO geworden. Das ruft alle Marionetten des internationalen Finanzkapitals auf den Plan, um eine mögliche Fanalwirkung bereits im Keime zu ersticken. Die schäbige Rolle deutscher Politiker dabei ist ja hinlänglich bekannt.

    Übrigens ist es gar nicht so selten, dass Personen, die die Ausbildungen und Einrichtungen der Volksfeinde durchliefen, später ihre erbittertsten Gegner wurden.

    Wir brauchen uns nur an Arminius erinnern.

  3. Als Fels in der Brandung brauch Viktor Orban niemandem mehr was zu beweisen,
    das A B C für für eine Rettung Europas hat er gelegt,
    und für den Erfolg des Ausgangs können wir nur hoffen.

    Nun ist der Demokrat selbst gefragt, an der Wahlurne Farbe zu bekennen.

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