Ein Boot mit afrikanischen Migranten wird im Mittelmeer aufgebracht. Bild: Flickr / Irish Defence Forces CC BY 2.0

Von Marokko und Algerien aus wollen immer mehr Migranten über Spanien nach Europa gelangen, nachdem es schwierig bleibt, nach Italien oder Griechenland zu kommen.

Von Michael Steiner

Bislang stand Algerien nicht wirklich im Fokus, was die Ausgangsländer für die Migration von Afrikanern nach Europa anbelangt. Das dürfte sich nun ändern. Dem nachfolgenden Bericht zufolge kommen bereits die ersten Bootsmigranten von dort aus in Spanien an. Insgesamt waren es demnach 152 Personen, die es so aus dem nordafrikanischen Land nach Spanien schafften.

Man fokussierte sich bislang vor allem auf die Türkei (Balkanroute), Libyen (zentrale Mittelmeerroute) und Marokko (westliche Mittelmeerroute), was die illegale Migration nach Europa anbelangt. Doch wenn man dem Bericht aus Spanien glauben kann, darf man nun auch Algerien als Zwischenstation betrachten, wenngleich das Land bislang aufgrund der großen Distanz zu Europa kaum von den Schleppern als Startpunkt in Betracht gezogen wurde.

Inzwischen kann man aufgrund der im Vergleich zu früher rigideren Haltung am Balkan und in Italien davon ausgehen, dass Spanien zum neuen Hauptziel der Migranten und Schlepper wird, zumal es dort (noch) eine gewisse Willkommenskultur gibt. Dies liegt aber auch daran, dass die meisten der Migranten ohnehin weiterziehen wollen – nach Frankreich, Deutschland, Großbritannien, die Benelux-Staaten und Schweden.

3 KOMMENTARE

  1. Dann können sich doch die Spanier freuen über soviel Zulauf aus allen Herren Ländern und dagegen wäre ja nichts einzuwenden wenn die dort bleiben würden, aber sie suchen das Eldorado in Deutschland und deshalb müssen wir Wähler in Hessen und Bayern schon vorsorglich die AFD wählen, damit bei uns mittelfristig die Grenzen dicht gemacht werden, denn sonst haben wir weitere hunderttausend Kostgänger, deren Ansinnen durchaus legitim ist, aber zwischen Wunsch und Wirklichkeit gibt es Grenzen und die müssen bewacht werden, ohne wenn und aber, das war früher schon so und warum soll es heute anders sein, nur weil eine meint die Welt retten zu müssen, was physisch garnicht geht und ehedem kontraproduktiv ist und deshalb Schranken zu und wer trotzdem rüber will, trägt das Risiko für sich allein.

  2. Wie sich die Geschichte einmal wendet.
    Wer hätte das gedacht?
    Karma?
    Jedenfalls ein unbeschreibliches Endergebnis Spanischen Eroberungsdesasters.
    Sie werden von jenen geflutet, die sie nicht einmal betreten hatten.

    Was lernen wir daraus?
    Erstens kommt es anders,
    zweitens als du denkst und
    drittens kannst du nicht so saudumm denken, wie es dann wirklich kommt.

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