Die Schweden wollen offenbar ein „weiter so“, wie die vorläufigen Ergebnisse der Reichstagswahl am gestrigen Sonntag zeigen.

Von Michael Steiner

Bei der gestrigen Reichtstagswahl in Schweden gab es nur leichte Veränderungen bei den Parteien. Erwartungsgemäß mussten Sozialdemokraten (S) und Moderate (M) Federn lassen, während die Schwedendemokraten (SD) zulegen konnten. Der vor allem vom linksliberalen Establishment befürchtete Rechtsruck blieb jedoch weitestgehend aus, wenngleich die Grünen noch um ihren Einzug zittern müssen.

Doch es gibt den vorläufigen Ergebnissen zufolge ein politisches Patt: Der Mitte-Links-Block steht bei 40,6 Prozent, der Mitte-Rechts-Block bei 40,2 Prozent und die Schwedendemokraten bei 17,6 Prozent, was allerdings deutlich unter den Umfrageergebnissen liegt, welche eine Verdoppelung des Stimmenanteils der SD auf bis zu 25 Prozent vorhergesagt haben. Allerdings fallen die regierenden Sozialdemokraten auf ein Rekordtief von 28,4 Prozent – so niedrig wie noch nie seit 1917.

Nach Sitzen (bei 5.999 von 6.004 ausgezählten Bezirken) wird der Block „Die Rotgrünen“ 144 Sitze (-15) haben, der Block „Allianz für Schweden“ 143 Sitze (+2). Die Schwedendemokraten können demnach mit 62 Sitzen (+13) rechnen. Das heißt aber auch: Unter Umständen könnten die Mitte-Rechts-Parteien eine von den SD geduldete Minderheitsregierung bilden.

Wenngleich die Schwedendemokraten zulegen konnten, so zeigt sich dennoch, dass es in dem skandinavischen Land trotz der zunehmenden Migranten- und Gangkriminalität, der steigenden Zahl an (Gruppen-)Vergewaltigungen durch Zuwanderer aus dem Nahen Osten und Afrika offenbar noch nicht genug ist.

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3 thoughts on “Schweden – unbelehrbar”

  1. Schweden will ein „weiter so“. War doch auch in Deutscheland so. 76,2% der Wahlberechtigten haben mit Blankovollmacht Wahlkreuz nach Zuuugaaabeee geschrien.

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