Merkels Flüchtlingspolitik stößt mehrheitlich auf Ablehnung

Bei den Deutschen kommt Merkels Flüchtlingspolitik mehrheitlich nicht an. Konsequenzen hat das für sie und ihre Partei allerdings kaum.

Von Michael Steiner

Laut einer Umfrage von INSA für die “Bild” lehnen 56 Prozent der Befragten den Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel in Sachen Flüchtlinge, Asylbewerber und irreguläre Migranten ab. 36 Prozent der Befragten gaben an, die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Merkel sogar von Beginn an abgelehnt zu haben, während nur 25 Prozent angaben, ihren Kurs von Beginn an unterstützt zu haben.

Angesichts dieser Werte fragt man sich, wie die Parteien von CDU und SPD bis hin zu FDP, Grünen und Linken überhaupt noch so viel an Zustimmung unter der Bevölkerung erhalten. Immerhin ist gerade die heutige Migrationspolitik ein wichtiger Eckpunkt dafür, wie es in Deutschland in den kommenden Jahrzehnten aussehen wird.

Die Weichen, die nun im letzten Jahrzehnt gesetzt wurden, werden auch entsprechende Konsequenzen mit sich bringen. Gerade auch infolge der Massenzuwanderung der letzten Jahre, welche die demographische Zusammensetzung der Bevölkerung Deutschlands nachhaltig verändern wird. Doch in einer Gesellschaft, in der wohl rund ein Fünftel der erwachsenen Bevölkerung kinderlos bleibt, scheint sich eine “nach mir die Sintflut”-Mentalität etabliert zu haben.

Man unterstützt diese fatale Migrationspolitik zwar nicht, hält es aber auch nicht für notwendig, für eine politische Änderung zu votieren. Manche aus purer Absicht (um das System “krachen” zu lassen), manche aus Lethargie (man kann das System ohnehin nicht ändern) und manche wohl aus Gewohnheit, weil sie immer schon so gewählt haben und irgendwie auch darauf hoffen, dass es schon nicht so schlimm wird. Heißt es nun, Merkel bis in den Untergang?

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2 Kommentare

  1. “Merkels Flüchtlingspolitik stößt mehrheitlich auf Ablehnung 7. September 2018”

    Und die 3 Jahre dazwischen?
    Angesichts eines so schwerfälligen Lernprozesses fragt man sich wieviele eigene politische Idioten dieses Land dauerbesetzt halten und der klar Denkende aus seinem Umfeld wohl nimmer mehr los wird.
    Der Kluge sucht das Weite und die Esel grasen die gepflegte Weide?
    Auch das wird einer Wandlung unterliegen.

  2. Das ist aber neu, dass Merkels Politik auf Ablehnung stößt. Schließlich haben 76,2% der Deutschen bei der letzten Wahl schriftlich mit Blankovollmacht Wahlkreuz den Bundestag aufgefordert, so weiter zu machen wie davor. Und zwar über ein Jahr nachdem das Gros der freudig erwarteten Bereicherer eingetroffen war.

    Demokratie ist die Diktatur der Dummen. Buchtipps: Die Bücher von Oliver Janich, Hans-Hermann Hoppe und Andreas Tögel.

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