Eigentlich ist die GroKo völlig am Ende. Der einzige Grund, warum sie nicht implodiert sind die extrem schlechten Umfragewerte und der Angst vor Machtverlust.

Von Marco Maier

Der Fall Maaßen war nur der letzte Höhepunkt der großkoalitionellen Auseinandersetzungen, die sich seit einigen Monaten kulmulieren und immer wieder zu heftigen Auseinandersetzungen zwischen CDU, CSU und SPD führen. Vor allem die Sozialdemokraten und die bayerischen Christsozialen liegen sich immer wieder in den Haaren. Auch lässt Bundesinnenminister und CDU-Chef Horst Seehofer seine Aversion gegen Bundeskanzlerin Merkel immer wieder zum Vorschein kommen.

So klappt das jedenfalls nicht mehr lange. Kaum wird ein Graben zugeschüttet, tut sich wieder ein neuer auf. Vor allem deshalb, weil sich die CSU vor den Landtagswahlen in Bayern angesichts der desaströsen Umfragewerte stärker profilieren möchte und weil die SPD hinblicklich des Rekordtiefs dies ebenso tun will.

In der GroKo geht es nur noch ums nackte (politische) Überleben. Jeder gegen jeden und damit das Hickhack nicht so auffällt, ruft man sich gegenseitig dazu auf, „zur Sacharbeit“ zurückzukehren. Man will ja ein „staatstragendes Verhalten“ demonstrieren. Eine politische Theater-Show eben, um davon abzulenken, dass man das ganze Land ohnehin schon zum Selbstbedienungsladen für das Establishment machte.

Eigentlich wäre es an der Zeit für Neuwahlen und einer Neumischung der Karten – auch wenn andere Mehrheitsverhältnisse im Bundestag kaum etwas bringen, da der politischen Klasse in Deutschland ohnehin die Hände gebunden sind, weil wirklich tiefgreifende Reformen gar nicht gewollt werden.

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4 thoughts on “GroKo: Die Angst vor Stimmenverlusten schweißt sie zusammen”

  1. Ja, man spürt praktisch den kalten Schweiß der Angst. Man klammert sich aneinander.
    Nirgendwo eine Rettung in Sicht. Die Titanic lässt grüßen.

    Angst hat aber auch noch eine andere Wirkung, sie behindert realistische Überlegungen.
    Hoffen wir, dass diese Situation sich deutlich System-verkürzend auf das Merkel-Regime auswirkt.

  2. Seht ihr, sie werden alle und jeden mobilisieren, in die Wahlzellen zu laufen. Also sollten jene, die sie nicht mehr wollen zuhause bleiben. Es gibt ja keine Wahlpflicht. Somit ist die Lage schnell klar.

    Deshalb haben sie schnell eine „Alternative“ gegründet, damit die Wahlbeteiligung über 50% bleibt und diese schöne rechtsbrüchige Demokratie weiter vom Wähler legitimiert wird.

    1. Nachsatz: Wenn die Wahlbeteiligung unter 50% fällt, haben diese Verbrecher, die Millionen Kulturfremde ins Land geschleppt haben, keine Legitimierung mehr. Dann kann man ja mal versuchen eine Verfassung zu bekommen.

  3. Sie werden ihren Abwärtstrend nicht mehr verhindern können, denn dazu haben sie schon zuviel Porzellan zerschlagen, viele sehr fragwürdige Maßnahmen reihen sich auf, wie Perlen an der Kette und die Asylproblematik und die Dieselaffäre werden ihren Niedergang beschleunigen und dann noch der Angriff auf einen integren hohen Bundesbeamten, bei gleichzeitigem Staats- Empfang eines unerwünschten Despoten aus Vorderasien, das alles wird sie aus ihren Ämtern hinaus katapulitieren und sie sind so dämlich und glauben noch an den Endsieg und von sowas werden wir als Volk und Land vertreten, das ist doch die Höhe und mit nichts in den letzten 70 Jahren zu vergleichen.

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