Von der Leyen mit Soldatinnen. Bild: Flickr / Bundeswehr CC BY-ND 2.0

Bei der Bundeswehr krankt es an vielen Stellen, wozu auch Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen beigetragen hat. Und was will man mit schwangeren Soldatinnen machen?

Von Dr. Hans-Jürgen Klose

Das ist doch nach dem Geschmack der Verteidigungsministerin. Nicola Baumann – der Beitrag der Genderbewegung bei der Bundeswehr. Beinahe Austronautin, beinahe Model, beinahe Lufthansa-Pilotin wenn sie bei der Lufthansa nicht durchgefallen wäre. Jetzt Kampfpilotin auf dem Eurofighter. Bei der Bundeswehr ist man für so etwas ja offen – hauptsache die Fassade stimmt. Wer lachen möchte schaue sich „Ein Tag auf dem Fliegerhorst Nörvenich“ an:

Ein Gehalt wie ein Gymnasiallehrer. Welcher ernsthafte Bundeswehr-Interessent lässt sich durch solche Bilder nicht abschrecken? Bewerbermangel bei der Bundeswehr? Wer sägt denn ständig am Image der Soldaten? Und wer kann sich in soldatische Belange gar nicht hereindenken? Umstands-Uniform-Kleidchen für schwangere Soldatinnen? Man zeige doch einmal welche Armee der Welt durch Einsatz von Frauen sich bei Kampfhandlungen ausgezeichnet hat. Oder geht es gar nicht mehr ums kämpfen?

Wenn man die Ausrüstung der Bundeswehr anschaut, anscheinend nicht. Wie viele Milliarden wurden – seit von der Leyen ihren Posten hat – für die Entwicklung von Drohnen und Bundeswehrflugzeugen in den Sand gesetzt? Wie viele Nationen braucht man denn, um einen einsatzfähigen Kampfflieger zu bauen? Im Februar dieses Jahres hatte unsere Luftwaffe ganze 4 einsatzfähige Eurofighter. Wir hatten in Deutschland Zeiten da haben wir im Alleingang innerhalb eines Jahres einen neuen Flugzeugtyp entwickelt und 2.000 Fieger davon ausgeliefert. Soll keiner sagen, dass heute alles komplizierter geworden ist – wer macht es denn komplizierter?

Man muss in Zukunft für die Ministerposten Eignungstests einführen, damit die Laienspielschar nicht weiter Milliardenprojekte nur zur Beurteilung ministerieller Belange an die Privatwirtschaft outsourced. Wer von unseren Ministern hat Politische Wissenschaften studiert? Und Verteidungsminister hatten wir ja inzwischen genüge, die selbst nie eine Uniform getragen haben. Wann hört das auf? Wer Pazderski von der AfD ins Verteidigungsministerium holt, spart Blamagen und Milliarden.

Ach ja – wahrscheinlich zu populistisch. Nicola Baumann – das ist populistisch. Unsere Verteidigungsfähigkeit wird ungeheuerlich vernachlässigt. Was lernt ein Rekrut wozu das Militär da ist? Um als letzte Sicherheit für eine eigenständige Politik zu dienen, damit die eigene Regierung nicht erpressbar ist. Oder ist der Passus in der Grundausbildung inzwischen gestrichen? Das Gelöbnis „ …der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen“ ist glaube ich noch aus Zeiten, bevor unsere Freiheit am Hindukusch verteidigt wurde.

Bevor wir Syrien bombardieren, sollten wir Assad nach dem Rezept für Fassbomben fragen – sollen nur 150 Dollar das Stück kosten und man kann sie alleine bauen.
Das ganze wäre nicht so traurig wenn nicht ausreichend qualifiziertes Bundeswehrpersonal da wäre, das die Anforderungen der Truppe im Blick hätte.
Von der Leyen mag persönlich ja nett sein, aber wie Merkel darauf kam, sie als Nachfolgerin ins Gespräch zu bringen, bleibt schleierhaft.

1 KOMMENTAR

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here