Insgesamt 4.000 Polizisten werden zum Schutz von Präsident Erdogan in Berlin aktiv sein, wenn dieser auf Staatsbesuch in der deutschen Hauptstadt verweilt.

Von Redaktion

Der Besuch des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip am 28. und 29. September in Berlin wird von mehr als 4.000 Polizisten abgesichert. Das bestätigte die Berliner Polizeigewerkschaft (GdP) dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“. Laut GdP-Sprecher Benjamin Jendro werden 43 Einsatzeinheiten vor Ort sein.

„Das Großaufgebot wird sich aus 16 Einsatzhundertschaften aus Berlin, sechs Berliner Alarmhundertschaften sowie 21 Einsatzeinheiten aus dem übrigen Bundesgebiet zusammensetzen“, sagte der Gewerkschafter. Damit soll ein umfassender Schutz für den türkischen Präsidenten gewährleistet werden, der auch in Deutschland stark polarisiert.

Jendro erklärte, die Berliner Polizei werde mittlerweile überfordert. Seit 2001 habe die Hauptstadt 400.000 neue Einwohner bekommen, aber keine neuen Polizisten. 2017 habe die Polizei 5.000 Demonstrationen absichern müssen – doppelt so viele wie vor fünf Jahren.

Präsident Erdogan will allerdings auch die Ditib-Moschee in Köln besuchen, was bedeutet, dass auch dort ein Großaufgebot der Polizei vor Ort sein muss, um ihm genügend Schutz zu gewähren. Vor allem bei wichtigen und polarisierenden Staats- und Regierungschefs ist der Einsatz großer Polizeikräfte gefordert.

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One thought on “Erdogan-Besuch: 4.000 Polizisten zum Schutz in Berlin”

  1. Immerhin ist Erdogan ein vorbildlicher Patriot, wenn auch ein türkischer und kein deutscher. Es ist besser, wenn Auslandstürken dem Herrn Erdogan zujubeln als BRD-oberamtlichen Antideutschen. Ausländer, die sich bei landesverräterischen Merkelmanikern „integrieren“ würden, wären nicht integer und machten sich zu Feinden der Deutschen.

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