US-Präsident Donald Trump. Bild: US Coast Guard, public domain

Trumps Doktrin des „America First“ zeigt, welche Richtung es einzuschlagen gilt. Auch Deutschland muss sich von den Amerikanern lösen und eine eigenständige Politik machen.

Von Dr. Hans-Jürgen Klose

„Wir lehnen die Ideologie der Globalisierung ab und stehen für die Doktrin des Patriotismus.“ Das sagte nicht irgendein Altnazi – das sagte der Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vor dem Plenum der 73. UN-Vollversammlung. Als Trump damals zwei Monate nach Bekanntgabe seiner Kandidatur bei den Buchmachern eine einprozentige Chance auf die Präsidentschaft eingeräumt bekam, wusste er dass das gesamte amerikanische Establishment gegen ihn war. Was ihn nach oben gebracht hat, waren in erster Linie die alternativen Medien des Landes, die unabhängig von der offiziellen Presse die Finger auf die Wunden der amerikanischen Gesellschaft legten und bis heute einen immer größeren Zulauf haben.

Dass bei der Antrittsrede Maaßens bei der UN keiner mehr zuhörte und die Hälfte der Teilnehmer schon gegangen war, zeigt wie man in der oft beschworenen Weltgemeinschaft über ihn denkt.

Wir sollten spätestens jetzt aufwachen und uns soweit von amerikanischen Interessen distanzieren, um nicht weiter zur Kasse gebeten zun werden. Unsere Politikerriege wird international nicht mehr ernst genommen – es sei denn es geht um unsere Zahlungsfähigkeit und um unseren Zahlungswillen.

Wir müssen jetzt unsere staatlichen Organe dadurch stärken, dass wir sie von liberalistischen Tendenzen befreien und zudem ein Gegengewicht zur Mainstreampresse schaffen.

Bei den Gewerkschaften sollte jetzt genauer hingeschaut werden. Bei der voranschreitenden Öffnung des Arbeitsmarktes für Migranten haben Gewerkschaftler zunächst die zu vertreten, die ihnen ihre Stimme gegeben haben. Sicherlich muss es auch zur Gründung neuer Gewerkschaften bei uns kommen, die den größten Teil unserer Bevölkerung repräsentieren und die ein deutsches Deutschland wollen.

Dass nach Ansicht von Grünen, Linken und großen Teilen der SPD Deutschland möglichst bald aufzulösen ist, ist bekannt – also gilt es sich auf die zu konzentrieren, die für Aufklärung dankbar sind, den Rest kann man links liegen lassen.

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