Migrationskrise in Deutschland. Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Laut einer OECD-Studie befindet sich rund ein Viertel der jungen Migranten in Deutschland und Österreich weder in einer Ausbildung noch in einem Arbeitsverhältnis. Dreimal so viele wie Einheimische. Und die sollen die Renten und Pensionen retten?

Von Michael Steiner

Manchmal geht es nicht ohne ein wenig Polemik. Gerade aus der etablierten Politik heißt es immer wieder, die europäischen Staaten bräuchten eine stärkere Zuwanderung, um so die demographischen Verschiebungen infolge des Mangels an Nachwuchs ausgleichen zu können und so auch für die Finanzierung der Sozialsysteme zu sorgen. Die Realität sieht jedoch ein wenig anders aus.

In Österreich beispielsweise sind elf Prozent der 15- bis 29-Jährigen weder in einer Ausbildung noch haben sie einen Job. Sie gelten als „NEETs“, also Not in Education, Employment or Training. Doch es gibt (wie auch in Deutschland) einen großen Unterschied zwischen Einheimischen und Migranten. Während nur acht Prozent der jungen Österreicher in diese Kategorie fallen, sind es bei den jungen Migranten in Österreich dreimal so viele: ganze 24 Prozent. In Deutschland sind es 7 und 24 Prozent.

Das heißt aber auch: Dieses Viertel der jungen Migranten wird in den kommenden Jahrzehnten sehr wahrscheinlich dem Sozialstaat vor allem Kosten verursachen und kaum dazu in der Lage sein, einen produktiven Beitrag zur Gesellschaft zu leisten, sondern von dieser mitgetragen werden zu müssen. Das ohnehin schon von Steuergeldern subventionierte österreichische Pensionssystem gehört dazu, genauso wie das deutsche Rentensystem, welches ohnehin schon kaputtreformiert wurde.

Mit ein Grund dafür ist auch die Struktur der Zuwanderer, zumal vor allem Menschen aus Afrika, dem Nahen Osten und Zentralasien in diese beiden Länder strömen, die sich aus kulturellen und religiösen Gründen eher weniger in die Aufnahmegesellschaften integrieren als Zuwanderer aus kulturell ähnlichen Ländern. Hinzu kommt der Umstand, dass gerade in den Ballungszentren in den Schulen oftmals ein stark multikulturelles Umfeld herrscht, was (auch mangels ausreichender Deutschkenntnisse) dazu führt, dass das Bildungsniveau absackt, weil die Lehrer kaum mehr einen ordentlichen Unterricht durchführen können. Das macht sich natürlich auch bemerkbar.

Migration ist offensichtlich kein Allheilmittel für demographische Probleme. Schon gar nicht, wenn man vor allem eine ungesteuerte Zuwanderung aus Ländern ohne funktionierendes Bildungssystem hat, was sich auch entsprechend auf den Nachwuchs dieser Menschen auswirkt. Andere Länder (vor allem jene, die auf Punktesysteme und qualitative Zuwanderung setzen) wie z.B. Neuseeland, Australien oder Kanada profitieren viel eher von den Migranten als Deutschland und Österreich.

2 KOMMENTARE

  1. Das Honig Naschchen und das Marmelade entnehmen aus fremden Töpfen wird für „Imigrationssschädlinge“ wie für „Mißbrauchsdelinquenten“ und „political correctness Narren“ auf dem eigenem Revier einem Eigentor zugehen, bzw. für die Betreffenden nicht so aufgehen wie erträumt.
    Sie haben die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

    Aber, selten ein Schaden ohne Nutzen.
    Es werden neue Saiten aufgezogen werden. Wer glaubt, daß dies ausbleibt irrt.
    Alle Humandussligen werden sich selbst als die großen Verlierern der Resultate einer verlogenen Willkommensduselei in einer Menge auf absteigender Treppe wieder finden.

    Warum sollte eine falsche Rechnung auch aufgehen?
    Ein verbesserndes „Langfristig“ beruht auf ganz anderen Bauelementen.
    Und die Abhauer unter falschen Bannern werden wohl kaum mit Wohlwollen wieder zurück am Ausgangsort erwartet?
    Was bleibt ihnen auf frech und fremd besetzten Boden?
    Wohl kaum das wohlwollende Klatschen als andauernder Begleiter.
    Nun denn; Rückweg wie Zukunft auf Dornen. Jedem das Seine.

  2. Alles nicht überraschend und schon vorher klar, zudem durch größere Studien belegt.
    Wer erinnert sich nicht an die Bertelsmannstudie welche klar belegte, das Migranten in Deutschland mehr Kosten als sie bringen.
    (Sie war überall groß in den Medien, allerdings nur bis zu einem Zwischenschritt an welchem Migranten mehr Steuern zahlen, als sie an Transferleistungen bekommen. Die Kosten danach sind tunlichst verschwiegen worden, bzw. immer rabulistisch auf die Aussage „Sie kosten mehr als sie bringen- mit „sie beziehen weniger Transferleistungen als sie Steuern zahlen“ unwidersprochen beantwortet worden).

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