Kranzniederlegung in Chemnitz nach dem Mord an einem Deutschen durch einen Araber. Bild: Screenshot Youtube

Eigentlich hätte der Messerstecher von Chemnitz bereits 2016 abgeschoben werden sollen. Aber ein Aktenfehler verhinderte dies.

Von Redaktion

Das Opfer von Yousif A. könnte heute noch leben, wenn die Chemnitzer Ausländerbehörde keinen Aktenfehler begangen hätte, der die Abschiebung des mutmaßlichen Messerstechers (eine gerichtliche Verurteilung steht noch aus) verhinderte, so die „BamS“.

So habe man zwar im Mai 2016 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) einen Brief mit einer Abschiebefrist bis November erhalten, bestätigte ein Behördensprecher Zeitung. Diese Frist sei aber „nicht in die Akte übertragen“ worden. Man ging weiter davon aus, nur bis August Zeit zu haben. Und weil man auch das absehbar nicht geschafft hätte, habe man alle Abschiebevorbereitungen am 21. Juli 2016 eingestellt, so der Sprecher.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) hatte zuletzt das BAMF für die erfolglose Abschiebung verantwortlich gemacht. Obwohl er intern über den Irrtum am 31. August informiert wurde, weicht er bis heute bei entsprechenden Nachfragen aus.

4 KOMMENTARE

  1. Fehler? So viele Fehler kann es gar nicht geben. Dieser „Fehler“, steckt fast immer hinter einer Tat.

    @ Asco vom Berg, da es keine Staatshaftung für die Fehler von Beamten mehr gibt, wäre das eine gute Entscheidung. Das müssten einmal Anwälte durch diskutieren. Diese Leute privatrechtlich zu verklagen. Leider, wird man wohl nur die Kleinsten erwischen. Die, die Handlungsanweisungen ihrer Vorgesetzten ausführen müssen. Aber, ein Anfang müsste gemacht werden, um an Aussagen zu kommen, wie dieses eminente Nichtsystem funktioniert.

    • Sehr guter Ansatz … Habe ich mir auch schon überlegt und würde bei massenhaften Klagen, auch einfach den „System/Beamtenapparat“ lahmlegen! Zudem wird den B. hoffentlich klar, was eigentlich läuft (falls sie es n. nicht wissen sollten) und die wirklich Verantwortlichen müssen sich „outen“.

  2. Ich möchte mich doch noch einmal melden, denn eine Akte macht keinen Fehler. Sie lebt nicht. Sie wird geführt, und in ihr steckt nur da, was hinein gegeben, oder auch nicht hinein gegeben wird.

    Contra: „So habe man zwar im Mai 2016 vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) einen Brief mit einer Abschiebefrist bis November erhalten, bestätigte ein Behördensprecher Zeitung. Diese Frist sei aber „nicht in die Akte übertragen“ worden. Man ging weiter davon aus, nur bis August Zeit zu haben. Und weil man auch das absehbar nicht geschafft hätte, habe man alle Abschiebevorbereitungen am 21. Juli 2016 eingestellt, so der Sprecher“.

    Hier ist man sichtlich bemüht auch Ansatzpunkte für eine weitere Ermittlung ins leere laufen zu lassen. Hier muss aber ermittelt werden. Es geht um Mord. Und das auch noch aus heimtückischen Beweggründen, mit dem, mit geführten Messer. Bis zum Tode. Es darf hier keinerlei unterschiedliche Bewertungen zu Gunsten der Gäste Merkels mehr geben. Die man, wie kleine Kinder, lächelnd der Strafe entziehen will. Es geht nicht anders, als das man die zuständigen angestellten oder Beamten nun juristisch belangt. Mit dem Ziel einen Schuldspruch gegen diesen durch zu setzen, um die Nachkommen und Familie, des Betroffenen finanziell zu entschädigen. Für den Verlust eines Menschen, der so bestialisch umgebracht wird, gibt es keine Entchädigung.

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