Cannabis.

Bislang stand die CDU weitestgehend ablehnend zur Legalisierung von Cannabis. Doch dies scheint sich langsam zu ändern.

Von Redaktion

Über die Legalisierung von Cannabis wird leidenschaftlich diskutiert. Während vor allem die linke und liberale Politik eine Entkriminalisierung fordert, steht man einem solchen Schritt insbesondere bei Konservativen und Rechten eher skeptisch bis ablehnend gegenüber.

Doch nun kommt vom Vorsitzenden des Bundestags-Gesundheitsausschusses, Erwin Rüddel (CDU) ein Vorstoß in diese Richtung. Gegenüber den Funke-Zeitungen sagte er: „Ich hätte gerne mit Hilfe eines Modellversuches Klarheit darüber, welche Auswirkungen eine veränderte Drogenpolitik haben könnte und möchte dadurch auch die Diskussion versachlichen.“ Und weiter betonte er, dass durch eine kontrollierte Abgabe über Apotheken „ein gleichbleibender THC-Gehalt sichergestellt“ werden könne.

Er fordert, dass die Ethikkommission des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) einen Modellversuch ausarbeiten und vorschlagen könne. Dazu solle aber in jedem Fall gehören, dass nur die Person, die das Cannabis erhalte, es auch konsumiere. Die Diskussion um eine Legalisierung von Cannabis als Genussmittel werde nun schon seit vielen Jahren geführt, kritisiert Rüddel. Man trete dabei auf der Stelle. Die Erfahrungen, die andere Länder mit einer liberaleren Drogenpolitik machten, seien „interessant“, aber nicht ganz auf Deutschland zu übertragen.

4 KOMMENTARE

  1. Ein Vorschlag, der in sich bereits so verworren ist, dass man annehmen könnte, dass der Herr Rüddel bereits Drogenkonsument ist.

    Oder sollen über diese Brücke Weichenstellungen für künftige Koalitionen mit den Grünen und LINKEN erfolgen?

  2. Alles nur Gelaber in diesem Schwafelstaat. Es kann doch nicht sein, daß eine Heilpflanze, an der noch kein Mensch (im Gegensatz zu Alkohol) gestorben ist, einfach so freigegeben wird. Nein, nur mit 100%`iger staatlicher Kontrolle über die Apotheken, damit Profite sicher sind und die Menschen ausgebeutet werden können. Dabei könnte sich diese Heilpflanze jeder selbst billig anbauen und damit viele gesundheitliche Probleme selbst beseitigen. Und das ohne krankhaltende Gifte der Pharmaindustrie. Dagegen bleibt Alkohol, an dem Tausende jährlich sterben, weiter erlaubt. Außerdem müssen ja Justiz und Polizei in Schwung gehalten werden mit Hexenjagden wie im Mittelalter nach Konsumenten und „Kleingärtnern“.
    Eine vollständige Legalisierung und Entkriminalisierung ist in diesem Vorschriftenstaat nicht zu erwarten. Deshalb braucht man sich nicht zu wundern, daß der geheime Cannabishandel blüht und Dealer reich werden.

  3. Seit den 70er Jahren sammel ich Studien zum Thema Cannabis-Legalisierung und ich kann behaupten, es gibt ausreichend Ergebnisse, um sich nach intensivem Auseinandersetzen mit dem Thema ein Bild zu machen. Jetzt faselt der „Vorsitzende des Bundestags-Gesundheits-Ausschusses“ etwas von einem „Modellversuch“, der Klarheit und Sachlichkeit in die Diskussion bringt. Wenn dann eine „Ethik-Kommission“, die toxische Impfstoffe, hochtoxische Mittel zur Chemotherapie für unbedenklich hält, gleichzeitig aber natürliche und wirksame Mittel gegen Krebs und andere schwerwiegende Erkrankungen den Kranken vorenthält (weil sie bei näherer Betrachtung nichts anderes als Pharma-Lobbyisten sind), wird die Diskussion im Sande verlaufen. Mein Tipp an den Herrn Rüddel – zieh Dir ‚mal ordentlich eine rein, mach‘ Deinen eigenen Modellversuch, vielleicht gelangt ein Funke Klarheit oder gar Wahrheit in deinen Schädel.

  4. wer sagt das die erfahrungen anderer länder nicht auf deutschland übertragbar sind? nur irgendwelche arschkriecher und dampfplauderer in der politik, die wieder ihren lobbyisten die taschen füllen wollen. ixh sag euch was das übel in deutschland ist: die politiker, und zwar sind die übler als ein krebsgeschwür, und überflüssiger als ein kropf, dichtgefolgt von lobbyisten und anderen geldgierigen gesox.

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