Plastikmüll am Strand.

Alleine in Deutschland gelangen jährlich tausende Tonnen Mikroplastik in die Umwelt. Man findet diese Kunststoffteilchen mittlerweile überall.

Von Marco Maier

Laut einer Studie des Fraunhofer Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik in Oberhausen gelangen alleine in Deutschland jährlich rund 330.000 Tonnen Mikroplastik in die Umwelt. Dabei wurden insgesamt 51 Quellen für diese winzigen Kunststoffpartikel (kleiner als fünf Millimeter) untersucht und deren Anteil quantifiziert.

Der größte Verursacher ist demnach der Abrieb der Autoreifen auf den Straßen. Rund ein Drittel der Mikroplastik-Emissionen entfallen der Untersuchung zufolge darauf. Weitere Hauptquellen seien die Abfallentsorgung, der Abrieb von Fahrbahndecken selbst oder Freisetzungen auf Baustellen.

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Wind und Regen wehen bzw. spülen diese Partikel dann faktisch überall hin, so dass es inzwischen kaum mehr Plätze gibt, in denen diese Kunststoffteilchen nicht gefunden werden. Selbst im Trinkwasser und in Lebensmitteln - wenngleich es sich dort um wirklich mikroskopisch kleine Plastikteile handelt.

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