In Sachen Todesfälle mit Alkoholbezug gibt es einen großen „gender-gap“. Männer sind deutlich häufiger betroffen als Frauen.

Von Redaktion

Im Jahr 2016 gab es insgesamt 2,8 Millionen Todesfälle die in Zusammenhang mit dem Alkoholkonsum stehen. Der Großteil davon sind Männer. Im Falle Chinas mit den meisten Todesfällen diesbezüglich weltweit liegt das Verhältnis zwischen Frauen und Männern in etwa bei 1:11. In Indien (Platz 2) liegt das Verhältnis bei etwa 1:7, in Russland (Platz 3) bei rund 1:4.

Ebenfalls in den Top 10 sind die Vereinigten Staaten von Amerika (Platz 5) und einem Verhältnis von 1:3,7, während in Deutschland das Verhältnis nur bei 1:2,3 liegt. Das heißt, in der Bundesrepublik trinken im Verhältnis auch mehr Frauen Alkohol.

 

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Das ist eine Statistik die aufzeigt, dass Frauen wohl eher vernünftiger im Umgang mit Alkohol sind als Männer.

Mehr Infografiken finden sie auf Statista

Infographic: The Gender Gap In Alcohol-Attributable Deaths | Statista

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1 KOMMENTAR

  1. Darf denn das sein?

    Brauchen wir da nicht eine Frauenquote, ähnlich wie bei den Vorständen der DAX-Unternehmen?

    Aber mal im Ernst, die Bierhersteller arbeiten doch schon daran, dass die Rezepturen geändert werden und immer mehr Hopfen mit weniger Bitterstoffen zum Einsatz gelangt. Das schafft neue Kundschaft bei Frauen und Jugendlichen. Auch bei Weinen und Spirituosen nimmt der Anteil der Mixgetränke immer mehr zu.

    Nach Medienberichten soll bei jugendlichen Trinkern das Verhältnis schon fast halbe-halbe sein.
    Wenn eine Gesellschaft seinen Menschen keine Perspektiven bieten kann/will, dann nimmt auch der Konsum von Alkohol und Drogen zu.

    Wer einmal in diesen Abwärtsstrudel geraten ist kommt meist auch nicht mehr heraus, denn diese Gesellschaft hat noch eine Eigenschaft – sie verachtet Verlierer.

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