Bundeswehr-Soldaten. Foto: Flickr / Wir. Dienen. Deutschland. CC BY-ND 2.0

Vor allem in der CDU, aber auch in der SPD wird die Wiedereinführung der Wehrpflicht thematisiert. Doch dies könnte zusammen mit den Budgeterhöhungen für die Bundeswehr schon als Kriegsvorbereitung gewertet werden.

Von Marco Maier

Weil die Bundeswehr nicht genügend Menschenmaterial an Nachschub erhält und man schon dazu übergehen will, Einbürgerungen im Gegenzug für den Wehrdienst zu vergeben, denkt man in Teilen der Union bereits an eine Wiedereinführung der Wehrpflicht, oder alternativ einen verpflichtenden oder freiwilligen Dienst für zwölf Monate für Männer und Frauen über 18 Jahre nach, der bei der Bundeswehr, beim Technischen Hilfswerk, in der Pflege oder der Gesundheitsversorgung nach.

Die konservativen Politiker erhoffen sich dadurch einerseits mehr Soldaten für die Bundeswehr, andererseits will man so auch den Pflegekräftebedarf ein wenig entschärfen. Doch gerade die Wiedereinführung der im Jahr 2011 suspendierten Wehrpflicht sorgt für heftige Diskussionen. Immerhin wurde die Wiedereinführung dieser Dienstpflicht eigentlich auf den Spannungs- oder Verteidigungsfall beschränkt, was derzeit nur bedingt der Fall ist, wenn man einmal von der ständigen NATO-Aggression gegen Russland absieht.

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Schon damals als bei der Bundeswehr Flecktarn eingeführt wurde, hieß es, "jetzt ziehen wir wieder in den Krieg" – was kurze Zeit später auch geschah. Wenn nun die Wehrpflicht quasi wieder reaktiviert wird, ziehen die Deutschen dann ebenfalls wieder in den Krieg? Immerhin geht dies ja auch mit einer massiven Aufstockung der Finanzmittel für die Bundeswehr einher, sowie einem aktuellen politischen Klima, in dem geradezu schon verzweifelt nach Gründen dafür gesucht wird, doch noch gegen Russland zu Felde zu ziehen.

Insofern sollte man wachsam bleiben und sämtliche zivilgesellschaftlichen Mittel nutzen, um Deutschland nicht erneut in einen Weltkrieg taumeln zu lassen, der verheerender sein dürfte als beide anderen Weltkriege zuvor zusammen und nicht nur ganz Europa in Schutt und Asche legen dürfte, sondern Dank der Atomwaffen gleich die ganze Welt.

6 KOMMENTARE

  1. "Dank der Atomwaffen gleich die ganze Welt" <- dummes Zeug. Es gab schon tausende Tests. Und, sind wir alle tot?

    • Schon was von Komputersimulation gehört, es werden keine reale Tests mehr durchgeführt, noch nicht mal in Nordkorea mehr.

  2. Kriegsvorbereitung ? Gegen welchen Staat denn ?

    Solange uns keiner angreift. So what.

    Eine gute und starke Armee als Landesverteidigung kann uns doch keiner

    streitig machen. Darauf haben auch wir ein recht.

  3. Marco Maier mal wieder in hochform, alles deutet auf KRIEEEEG!!
    Die Wehrpflicht hätte niemals beendet werden dürfen, so einfach ist das. Bei der Truppe gewesen zu sein oder zumindest Ersatzdienst gemacht zu haben hiess zumindest in irgendeiner Weise zumindest EINMAL IM LEBEN zu seinem Land gestanden zu haben und vieles von diesem "Deutschland du mieses Stück Scheisse" gesocks das heute rumläufft würde es garnicht geben!

    Und selbst wenn die Truppe dann wieder 350.000 Mann hat wie früher mal und tatsächlich wieder über Panzer Schiffe Flieger Gewehre und Munition verfügt, in was für einen Krieg bitte soll mann sie schoicken? 100.000 Deutsche Soldaten am Hindukusch? brauchts nicht, und auch nicht in Somalia oder sonstwo und wenn es zu einem Krieg gegen Russland kommen sollte, was ich und jeder halbwegs vernünftige Mensch vollkommen ausschliessen, dann ist es vollkommen egal wieviele Soldaten die Truppe hat denn das dann ausgerufene Kriegsrecht presst ALLE wehrfähigen Männer in den Dienst sofern sie nicht an der Heimatfront dringender gebraucht werden.

    Aber von solchen Gesetzen weiss ein Marco Maier vermutlich schon nichts mehr.

    • Die Wehrpflicht ist ja nie abgeschafft, sondenr lediglich ausgesetzt worden.

      Der gute zu Guttenberg, CSUler und ganz besonders Transatlantiker, hatte sich seinerzeit dafür eingesetzt. Ausgechnet zu einem Zeitpunkt wo rund um Europa alles in Flammen stand oder noch kurz bevor stand: Libyen, Syrien, "arabischer Frühling", Ukraine uws.

      Guttenberg hat seinen Job für den Tiefen Staat besonders gut gemacht. Obama, Clinton und Herr Soros hat das ganz besonders gefreut. Die fragen sich heute noch wie blöd die Deutschen eigentlich sind…

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