Wladimir Putin und Angela Merkel unterhalten sich. Bild: Pressedienst des russischen Präsidenten

Der russische Präsident Wladimir Putin ist am Wochenende zu Gast bei Angela Merkel. Wie soll die Kanzlerin dem Präsidenten begegnen? Mit Härte? Mit Entgegenkommen? Und sollten die Sanktionen aufgehoben werden?

Von Redaktion

In einer repräsentativen „Welt-Emnid-Umfrage“ fordern 81 Prozent der Deutschen, Angela Merkel solle weiter auf Putin zugehen, um gemeinsam die weltpolitischen Probleme besser lösen zu können. Nur 10 Prozent sind dagegen.

51 Prozent der Befragten sind sogar für eine Aufhebung der Sanktionen gegen Russland - obwohl die Krim-Krise weiter schwelt. 34 Prozent wollen an den Sanktionen festhalten.

Werbung

Insgesamt halten 62 Prozent der Deutschen Wladimir Putin für einen verlässlicheren Verhandlungspartner als Donald Trump - den US-Präsidenten schätzen nur 11 Prozent der Befragten als verlässlicher ein.

Trotz dieser Geringschätzung für Trumps Politikstil nehmen ihn die Deutschen in Sachen Türkei-Krise in Schutz: Nur acht Prozent der Deutschen meinen, Trumps Sanktionen seien der Hauptgrund für die massive Währungs- und Wirtschaftskrise in der Türkei. 75 Prozent glauben, der türkische Präsident Erdogan trage selbst die Hauptschuld für die desolate ökonomische Situation in seinem Land.

1 KOMMENTAR

  1. „… fordert von Merkel…“
    Ja, genau so dumm sind die meisten deutschen Landsleute. Die Obrigkeit soll es richten. Wer an die Obrigkeit glaubt, wird von der Obrigkeit zugrunde gerichtet.

    Dabei ist es doch ganz einfach, bürgerlicherseits befreiende Politik zu machen: US-Konzerne meiden! Vor allem kein vom Ölkrieg blutiges MenschenfrEsso tanken. Kein Mc-Fast-Futter fressen. Keine Coca-Brühe saufen, auch nichts von den Tochtergesellschaften, wie etwa „Bionade“. Keine US-Hosen („Jeans“) tragen; Kleidung mit US-Symbolen ablehnen oder umfärben. Zur Hirnreinigung: Die englische Sprache nur wenn unvermeidlich gebrauchen. Sofort reklamieren, wenn Gaststätten, Supermärkte und Kaufhäuser versuchen, die Kunden mit nervigem Gedöhns in der Dauerkriegsverbrecher-Englisch zu belästigen. Deutschland verteidigen ja, aber Nato-Militärdienst nein.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here