Vizekanzler Olaf Scholz will das neue Islam-Buch von Thilo Sarrazin von seiner SPD überprüfen lassen. Man sucht weiter Gründe, den Ex-Bundesbankvorstand aus der Partei ausschließen zu können.

Von Michael Steiner

Das neue Buch von Thilo Sarrazin, „Feindliche Übernahme“, welches von seinem Verlag Random House abgelehnt wurde, erscheint nun beim MVG-Verlag vom Bilderberger Bonnier (der u.A. auch die DWN aufkaufte). Die SPD, deren Mitglied der frühere Bundesbankvorstand und ehemalige Berliner Finanzsenator immer noch ist, wollte diesen bereits wegen seiner früheren Bücher (Unter anderem „Deutschland schafft sich ab“) ausschließen.

Nun will Vizekanzler Olaf Scholz das neue Buch streng von seiner SPD überprüfen lassen. Scholz sagte der „Bild am Sonntag“: „Die SPD wird das Buch prüfen. Meine Bitte an die Medien: Macht dieses Buch nicht wichtiger als es ist.“

Doch das wird ziemlich sicher nicht geschehen, zumal Sarrazin in seinem neuen Werk garantiert wieder Entwicklungen in Deutschland aufzeigt, welche nicht gerade positiv sind.

Bereits vor der Veröffentlichung des Buches hatten mehrere SPD-Mitglieder – vor allem aus dem linken Parteiflügel – ein Parteiausschlussverfahren gegen den ehemaligen Berliner Finanzsenator gefordert. Frühere Versuche der SPD, Sarrazin wegen seines Buches „Deutschland schafft sich ab“ aus der Partei zu werfen, waren allerdings gescheitert.

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3 thoughts on “Sarrazins neues Buch: Scholz will Überprüfung durch SPD”

  1. Eine „strenge Überprüfung“ des neuen Islam Buches von Thilo Sarrazin durch die SPD kündigt Vizekanzler Olaf Schlolz an. Mit anderen Worten Zensur! In früheren Zeiten hatte beispielsweise die katholische Kirche eine Durchsicht aller Bücher bestimmt um die „schädlichen“ auszusortieren. Die Nazi-Bücherverbrennungen sind noch in unseliger Erinnerung. Heute reiht sich die SPD in die weltweite Geschichte der Zensoren gegen die Aufklärer von heute ein. Für eine Partei die früher einmal geistige Lichtgestalten wie August Bebel hervorgebracht hatte, die endgültige Stufe des Niedergangs. Hoffentlich drückt sich das auch bei den nächsten Wahlen an der Urne aus!

  2. Die SPD-Granden, haben aus den Wahlniederlagen nichts gerlernt, garnichts!
    Wer heute schon wieder davon schwafelt, den Kanzler in 2021 zu stellen- der hat ganz offensichtlich: nichts begriffen!!!

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