Putin: Zuerst Kür bei Kneissl, dann Pflicht bei Merkel

Wladimir Putin muss heute schon wieder das von der Politik gezeichnete Gesicht der Gesetzesbrecherin und Migrantenkanzlerin, diesmal in Meseberg, ertragen. Zuvor ist er Hochzeitsgast bei der österreichischen Außenministerin Karin Kneissl, in der Südsteiermark, welche für ihn sicher die angenehmere Gastgeberin ist.

Von Commentarius

Schon zum zweiten Mal innerhalb von drei Monaten treffen sich Putin und Merkel. Was will den die “Kanzlerin von Gottes Gnaden” vom russischen Präsidenten nun schon wieder? Auch wenn es vernünftig ist, wenn Merkel mit Putin im Gespräch bleibt, geht es immer wieder um dieselben Themen.

Merkel, die eigentlich nur mehr ein Schatten ihrer selbst ist, von der eigentlich überhaupt nichts mehr Konstruktives ausgeht, muss Putin wieder einmal höflich darum bitten, die Krim zurückzugeben, dem syrischen Staatschef Assad nun endlich in den Rücken zu fallen (ganz nach französischer Art), auch wird sie Putin nach dem Gift Nowitschok befragen. Die Antworten darauf kennen wir alle jetzt schon.

Nein, die Krim wird nicht zurückgegeben, weil ein Volk darüber entschieden hat, wieder ins russische Reich heimzukehren, auch wird dem syrischen Präsidenten weiterhin die Stange gehalten, und das gegen die westlichen Verschwörer und den gesamten von ihnen finanzierten islamistischen Mob. Und diese Giftaffäre ist doch eine Verschwörungstheorie Großbritanniens und der westlichen Medien.

Apropos westliche Medien. Gut, da hat eine “Kremlnahe” Zeitung den “Berliner Express”, welcher tatsächlich auch zu “Contra Magazin” gehört, wirklich zu ernst genommen und den Artikel über Uschi von der Leyen für bare Münze genommen. Glaubt aber der Focus die Deutschen vor Fakenews retten zu müssen? Und sowieso ist “Bex” samt “rechtspopulistischen” Contra Magazin fragwürdig, weil laut Impressum auf den Philippinen beheimatet. Die Wahrheit geht höchstwahrscheinlich nur von Deutschen Boden aus, will der Focus hier echt glaubhaft machen.

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Putin bei Kneissls Hochzeit in der Südsteiermark

Die parteilose, jedoch für die FPÖ angetretene österreichische Außenministerin, Karin Kneissl, ist eine von Vernunft geprägte, erfahrene und gebildete Frau die sich in der arabischen Welt hervorragend auskennt. Nicht nur das sie in Jordanien einen Großteil ihrer Kindheit verbracht hat, sie hat Arabistik studiert, war bei der UNO und auch bei Amnesty International und schon vor knapp 30 Jahren im Außenministerium beschäftigt. Sie ist Diplomatin durch und durch; genau das was der deutsche Außenminister Heiko Maas nicht ist.

Kneissl ist für Putin in zweierlei Hinsicht interessant. Kneissl hat Ahnung und Erfahrung und kann Putin intellektuell das Wasser reichen. Außerdem ist Österreich mit Kneissl Putins Russland gegenüber äußerst freundlich gesinnt. Und Österreich hat auch noch recht. Mit Sanktionen gegen ein Land wurde bis jetzt noch nie etwas erreicht. Sanktionen gehen immer nach hinten los. Sanktionen schwächen das gegnerische Land, aber immer auch das eigene. Die Sanktionen müssen beendet werden.

Natürlich ging da auch ein Raunen durch Mainstreammedien und die westliche Politik, als dieser Besuch bei Kneissl spruchreif wurde und das ukrainische Regime schoss sowieso gegen Österreich, von wegen Österreich würde sich nicht neutral verhalten. Im Anschluss an die Hochzeit Kneissls, soll es auch noch zu einem Gespräch kommen. Hinterher geht es eben zu Merkel nach Meseberg.

Wir wünschen Karin Kneissl alles Gute, wünschen dem russischen Präsidenten einen langen Atem bei den Gesprächen mit Merkel und dem Deutschen Volk wünschen wir ein Ende der bisherigen Politik.

Herzlichst Ihr

Commentarius

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Ein Kommentar

  1. Meine Theorie dazu ist: Als Außenminister Lawrow neulich bei Merkel war, hat er ihr nahegelegt, für die Rückkehr der syrischen Flüchtlinge zu sorgen, weil die für den Wiederaufbau ihres Landes gebraucht werden. Merkel wollte aber nicht auf Lawrow hören und nun kommt Putin persönlich, um dieser Forderung etwas Nachdruck zu verleihen. Das geht ungefähr so:
    VP: Angela, du musst die Syrer zurückschicken, Präsident Assad braucht jeden Mann für den Wiederaufbau.
    AM: Das geht nicht, Vladimir. Assad ist ein Tyrann und ermordet seine eigenen Leute. Das kann ich nicht zulassen!
    VP: Assad ist gewählter Präsident von Syrien und ermordet niemanden, das weisst du genauso gut wie ich. Wenn du die Syrer nicht heimschickst, dann gehst du eben selber nach Syrien, um das Land mit deinen eigenen Händen aufzubauen! Du bist verhaftet!!
    AM: Ich protestiere! Die Amerikaner werden euch den Krieg erklären!
    VP: Das ist alles mit Präsident Trump abgesprochen!
    AM: Urrgghhh…

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