Özdemir hetzt gegen Putin

Grünen-Politiker Cem Özdemir übt sich angesichts des jüngsten Besuchs des russischen Präsidenten bei der Bundeskanzlerin in Anti-Putin-Hetze.

Von Michael Steiner

Es ist allseits bekannt, dass die deutschen Grünen als besonders russophob gelten. Während sie in Deutschland selbst an jeder Ecke böse Nazis sehen, unterstützen sie die Nazis in der Ukraine, weil man mit Wladimir Putin offenbar einen gemeinsamen Feind hat. Immer wieder zeigen die Grünen mit ihren Äußerungen, wie sehr sie Putin und Russland verachten.

Auch Grünen-Politiker Cem Özdemir kann es nicht lassen. Angesichts des jüngsten Treffens von Präsident Putin und Bundeskanzlerin Merkel auf Schloss Meseberg bei Berlin hetzt er gegenüber dem transatlantisch orientierten Springer-Blatt „Bild“ gegen den russischen Präsidenten: Putin hilft seinem Freund Assad, Syrien plattzumachen, dafür dürfen wir den Aufbau finanzieren. Die Krim bleibt annektiert, dafür gibt’s vielleicht eine UN-Mission in der Ostukraine. Wenn wir Putin ernsthaft beeindrucken wollen, dann nur durch einen Stopp der Ostseepipeline Nord Stream 2. Nur diese Sprache versteht Putin.“

Dass er dabei die Fakten völlig verdreht, weiß jeder der sich mit der Materie umfassend auseinandergesetzt hat. Denn der Syrienkrieg wurde von Washington und dessen Alliierten von langer Hand geplant, um Präsident Assad loszuwerden und stattdessen sunnitische Radikale dort an die Macht zu bringen. Präsident Putin entschloss sich nur deshalb dazu, Assad zu helfen, weil die sunnitisch-islamischen Extremisten einerseits eine Gefahr für Russland selbst darstellen, andererseits auch um das von den Westalliierten, den Türken und den Arabern veranstaltete Chaos zu beenden und Syrien zu stabilisieren.

Und was die Krim bzw. die Ostukraine betrifft: Es waren die Amerikaner und Europäer, welche den Maidan-Putsch aktiv unterstützten, obwohl Präsident Janukowitsch ohnehin die nächsten Wahlen verloren und prowestliche Kräfte wahrscheinlich eine Mehrheit erhalten hätten. Aber man wollte das Asssoziierungsabkommen mit der EU (welches für die Ukraine völlig nachteilig ist) unbedingt durchsetzen. Dafür hat man es zugelassen, dass extremistische Kräfte an die Macht kamen und dafür tausende Menschen sterben mussten. Auch hier reagierte Moskau erst nachdem der Westen Chaos veranstaltete.

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Doch bezeichnend ist auch die Haltung des Grünen-Politikers zu Nord Stream 2. Dem angeblichen Umweltschützer ist dreckiges Fracking-Gas aus den USA welches mit die Luft verpestenden Tankern nach Europa gebracht wird deutlich lieber als das vergleichsweise sauber gewonnene russische Erdgas. Aber als Mitglied der Atlantik-Brücke sieht man über so etwas natürlich gerne hinweg.

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8 Kommentare

  1. Nun, dieser Cem Özdemir ist schon eine recht merkwürdige Person.

    Geboren in Deutschland, dessen Vorteile er für sich zu nutzen weiß, um gleichzeitig dieses Deutschland zu bekämpfen, zu vernichten.
    Nun hat er ja zweifelsfrei türkische Wurzeln. Zu Beginn seiner politischen Laufbahn, die 1981 bei den Grünen begann, herrschten in der Türkei die Kemalisten. Schon damals wandte er sich gegen den türkischen Staat. Das hat sich mit Erdogan keineswegs geändert.

    Dafür ist er Mitglied der Atlantikbrücke, in verschiedenen Organisationen und Denkfabriken der NWO eifrig engagiert und last not least Gründungskurator der Amadeu Antonio Stiftung, also der deutschen Spitzel- und Gedankenpolizei.

    Im linken Jargon also ein heimatloser Internationalist und Globalist. Sein Handeln und Streben ist so den Marionettenspielern der NWO völlig unterworfen. Deren Hautfeind ist momentan Russland mit seinem Präsidenten Putin. So richten sich Özdemirs Angriffe folgerichtig auch gegen Russland und dessen Aktivitäten.
    Das Öko-Fähnchen, das er manchmal noch schwenkt, ist nur für das tumbe Wahlvolk gedacht.

    So ignoriert er selbstverständlich auch die ökologischen Vorteile von Nordstream und die wirtschaftlichen Vorteile für Deutschland.

  2. … dieser Cem Özdemir, ist der Inbegriff für „Bildung macht hörig oder für einige doch nur blöd“. Seine Äußerungen finden den besten Platz in der „Bild“-zeitung. Als gut erzogener Transatlantiker ist er in bester Gesellschaft mit dem Steinewerfer Fischer. Wenn das keine „gute“ Mischung ist, zum kotzen diese Art von Politiker, da ist Narrenfreiheit an der Tagesordnung… die dürfen straffrei jeden Dreck verzapfen und das mit Steuergelder. Fragt der sich, ob ihn überhaupt jemand hören will? Eine Schande für dieses Land, für die deutsche Politik.

  3. Ach die Grünen.. Von Umweltschutz verstehen die scheinbar nix. Damals 2011, Atomkraft nein danke, Kohlekraft ja bitte (?)!. Heute Bevorzugen die Amerikanisches Fraking Gas statt, „weniger Umweltschädliches Russisches Gas“.

    Man sollte lieber auf Russland zugehen, immerhin haben die EU und ihre Transantlantischen Komiker, durch die Osterweiterung, Russland unter zugzwang gesetzt.

  4. Albrecht Müller, ehemaliger Planungs-Chef im Kanzleramt bei Gerhard Schröder, hat vor 3 Jahren in einem öffentlichen Vortrag in Pleisweiler berichtet: Cem Özdemir ist wiederholt von transatlantischen Organisationen zu kostenlosen Seminaren in nobler Umgebung eingeladen worden.

    Es ist also von einem Sachkundigen bezeugt, dass Cem Özdemir zu einem Volksverhetzungsagenten ausgebildet worden ist. Er unterscheidet sich nicht von Deutschlandverpesterin Merkel, Griechenlandverpester Schäuble und Orientverpesterin von der Leyen. Wie ist es möglich, dass vielschichtige Kriegsmacher in Deutschland, u.a. sogar gegen Deutschland, ihr Unwesen treiben?

    Aus der giftgrünen Ecke sind zudem Rebecca Harms und Marieluise Beck als antigrüne und antideutsche Westpestagentinnen zu nennen.

    1. Caprivi und Wilhelm II., Hitler und Dönitz, Adenauer, Özdemir – seit rund 130 Jahren bilden sich Knallköpfe an leitender Stelle ein, wenn sie die Deutschen gegen Russland hetzen, machen sie sich bei der GB-US-Hochfinanz beliebt. Verdeckt unter höflicher Zustimmung ist das Gegenteil der Fall. Wer sich zum Deppen macht, wird verachtet.

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