Nordkorea - Bild: Flickr / stephan CC BY-SA 2.0

Hilfsorganisationen sagen, dass die USA Hilfsaktionen unmöglich machen.

Von Jason Ditz / Antikrieg

Große diplomatische Fortschritte zwischen Nordkorea und seinen Nachbarn haben die regionale geopolitische Situation auf den Kopf gestellt. Aber die Probleme Nordkoreas sind über die militärischen Fragen hinaus allgegenwärtig, und das bedeutet regelmäßige Lebensmittelkrisen.

Die jüngste Nahrungsmittelkrise in Nordkorea scheint besonders schlimm zu sein, denn trotz erheblicher diplomatischer Fortschritte haben die USA die internationale Gemeinschaft zu immer strengeren Sanktionen gedrängt, und das führt dazu, dass die humanitäre Hilfe nicht fließen kann.

Theoretisch ist das nicht beabsichtigt. Die US-amerikanischen und internationalen Sanktionen sollen nicht für humanitäre Aktivitäten gelten. In der Praxis hat die aggressive US-Durchsetzung jedoch viele Hilfsmaßnahmen zum Erliegen gebracht.

Die Hilfsorganisationen sind sich über das Problem im Klaren, denn zum Beispiel diejenigen, die versuchen, Nordkorea landwirtschaftliche Hilfe zu gewähren, stellen fest, dass ein formelles internationales Verbot von Metallerzeugnissen den Import von Maschinen oder Ausrüstungen oder auch nur von Ersatzteilen für die bereits vorhandenen Maschinen unmöglich macht. Auch die medizinische Hilfe wird immer problematischer, da Ärzte nicht einmal so einfache Dinge wie Löffel oder Nagelknipser importieren können, weil sie aus Metall sind.

Viele Hilfsorganisationen haben es satt, mit all den Hindernissen umzugehen, wenn Bürokraten behaupten, dass es sich um keine Hilfsgüter handelt, dass sie sich in den letzten Monaten vollständig zurückgezogen haben und sagen, dass sie einfach nicht auf diese Weise arbeiten können. Jetzt, da die Nahrungsmittelkrise zunimmt, was aufgrund von Generationen von Sanktionen regelmäßig geschieht, ist niemand in der Lage zu helfen, und die US-Sanktionen scheinen selbst die grundlegendste Hilfe fernzuhalten.

1 KOMMENTAR

  1. Die westlichen Werte Welt Schergen kriechen den bekannt und offensichtlichen H.söhnen trotzdem weiter in die Hintern.

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