Maas‘ feuchte „Multilateralisten“-Träume

Außenminister Maas will eine „Allianz der Multilateralisten“ gründen, welche auf dieselben Werte setze. Auch der schwarze Rassistenstaat Südafrika gehört für ihn dazu…

Von Marco Maier

Geht es nach Bundesaußenminister Heiko Maas, müssten Deutschland und die EU angesichts des internationalen Verhaltens der Großmächte USA, Russland und China neue geopolitische und wirtschaftliche Bündnisse schmieden. Er bezeichnet dies als „Allianz der Multilateralisten“, welche sozusagen ein Gegengewicht zu diesen globalen Mächten bilden soll.

Der „Welt am Sonntag“ sagte Maas: „So wie Russland, China und die Vereinigten Staaten teilweise im internationalen Raum agieren, liegt es nahe, mit Staaten enger zusammenzuarbeiten, die denselben Wertekanon besitzen wie wir.“ Deutschland stehe für Freiheit, Demokratie, Freihandel. „Wir brauchen dafür keine neue Organisation, schon regelmäßige Gespräche und Besuche führen weiter. Länder wie Kanada, Japan, Südkorea und Südafrika könnten erste Ansprechpartner für eine Allianz der Multilateralisten sein. Außerdem wollen wir als Europäische Union weitere Freihandelsabkommen schließen, so wie wir es kürzlich mit Japan getan haben.“

Also, er will eine Allianz gründen, welche dieselben Werte wie die Bundesrepublik vertritt. Also zum Beispiel Kanada, Japan und Südkorea mit einem recht rigiden Einwanderungsrecht oder mit Südafrika, dessen rassistische Regierung die Enteignung der weißen Farmer vorantreibt und der Entrechtung und Ermordung der weißen Minderheit tatenlos zusieht. Und in Sachen Freihandel, wo Maas die Chinesen wegen ihres relativ abgeschotteten Binnenmarktes kritisiert, scheint er kein Problem mit den hohen Zutrittshürden zum südkoreanischen Markt zu haben.

Das kann ja heiter werden. Vielleicht kommen ja noch Simbabwe und Saudi-Arabien für den Außenminister als Allianz-Partner infrage…. Aber andererseits: Gerade dieser Heiko Maas, der sich jetzt als Außenminister als Hüter von Demokratie, Freiheit und Freihandel einsetzt, ist derselbe, der zuvor als Justizminister den Orwell’schen Wahrheitsminister mimte und dabei massivst zur Einschränkung von Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland beitrug. Noch Fragen?

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3 Kommentare

  1. Allein der Hundeblick spricht Bände.War es ein zu tief gesetzter Kaiserschnitt? Oder eher eine verissene Zangengeburt? Stallone hat dasselbe Outfit, ist aber nach meiner Meinung um Längen gescheiter. War hier der Pförtner der Geburtshelfer? Oder ist der Kleine etwa vom Tisch gefallen? Normal ist dieses Etwas jedoch nicht.

  2. Maas ist ein tyischer Kathole, wie man es seit der papistischen Machtergreifung im spätantiken Rom kennt: Alle Völker und Kulturen grenzenlos zu einem Einheitsbrei zusammenrühren, den Menschen die Seelen rauben und die bodenständigen Götter vernichten, um sie durch ein allernächstenübergriffiges Jesulein zu ersetzen, dass von ein paar Dunkelmännern und Geldsäcken interpretatorisch gesteuert wird. Wer nicht dran glaubt, der muss dran glauben – an die geldigen westlichen Völkermörder-„Werte“, wie z.B. in Hiroshima, Vietnam, Chile und seit Jahrzehnten im Orient. Und dann singen diese Kreuzverehrer auch noch: „Was Gott tut, das ist wohlgetan, hallelujah.“ Im 30-jährigen Krieg haben sie mehr als die Hälfte der Deutschen ausgerottet, nachdem sie von den Indianern noch deutlich weniger übrig gelassen haben.

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