Fällt die Türkei, fällt Europa

Der Angriff der Finanzmärkte auf die Türkische Lira sorgt für eine Destabilisierung des Landes. Doch wenn die Türkei fällt, dann fällt auch Europa.

Von Michael Steiner

Auch wenn die Türkische Lira schon seit längerer Zeit schwächelt und die Inflationsrate im Land hoch ist, so sorgen die jüngsten massiven Abwertungen dafür, dass sich die Lage in der Türkei massiv zuspitzt. Die türkischen Banken (und mit ihnen auch jene in einigen europäischen Ländern, die dort stark involviert sind) beginnen zu wanken, immer mehr Unternehmen taumeln wegen ihrer Fremdwährungskredite in die Überschuldung und die Preissteigerungen lassen breite Bevölkerungsschichten verarmen.

Kollabiert die Türkei unter dem Währungscrash, hat dies massive Auswirkungen auf Europa: Einerseits werden vor allem die spanischen, französischen und italienischen Banken zig Milliarden Euro abschreiben müssen, auch der Derivatemarkt wird wieder leiden und irgendwie werden die europäischen Politiker schon eine Möglichkeit finden, die Kosten dafür den Steuerzahlern aufzudrücken. Da bahnt sich dann auch eine neue Banken- und somit Eurokrise an.

Andererseits fällt dann auch die (zwar etwas löchrige, aber weitestgehend wirksame) „Mauer“, welche die Türkei derzeit in Sachen Kriegs- und Armutsmigration darstellt. Es sind mehrere Millionen Menschen, die sich dann auf den Weg nach Europa machen werden. Und diese werden dann kaum aufzuhalten sein, weil man den Menschen ja keine Bilder von militärischer Abwehr mit Waffengewalt zeigen möchte.

Das zu erwartende Ergebnis: Vor allem die nationalistischen Parteien werden deutlich erstarken, während die eher zentristischen konservativen Parteien einen Rechtsschwenk vollziehen, um die Flucht der eigenen Wählerbasis zu eben diesen Rechtsparteien einzudämmen. Verlieren werden auch die Sozialdemokraten, die beispielsweise schon in Deutschland viele Wähler an die AfD verloren haben. Aber auch dies wird kaum dazu beitragen können, die demographischen Verschiebungen rückgängig zu machen.

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Wenn die Türkei fällt, wird schlussendlich auch Europa fallen. Denn dann ist die Südostflanke offen und zu diesen schon 3 bis 5 Millionen Migranten und Flüchtlingen die sich derzeit in dem Land aufhalten werden noch Millionen weitere kommen, weil dies die einfachste Möglichkeit sein wird. Über das Mittelmeer hingegen wird der Migrationsdruck abnehmen, weil die Neueröffnung der Balkanroute (und da wird auch kein ungarischer Zaun helfen) es leichter machen wird.

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10 Kommentare

  1. Zerfällt die Türkei, ist Europa endlich frei von Tyrannei!! Die Türkei hat uns Europäer die letzten Jahrhunderte immer terrorisiert und unterdrückt!! Mehrmals versuchte die Türkei den Europäern den ISlam aufzuzwingen, uns zu erobern und uns zu unterwerfen!! Je früher dieses Land untergeht desto besser für Europa!!

    1. Kommt diese Idee aus dem Dorf oder was in welchem Jahrhundert lebst du . Noch eine Frage hast du keine historische Bericht gelesen oder was?

  2. Die Bundeswehr hat nur einen einzigen Hauptfeind: USchi von der Leyen. Dieser alle Natur und Vernunft blockierende Feind ist trotz mangelhafter Bewaffnung sekundenschnell zu besiegen. Sogleich kann die Bundeswehr als sodann Deutsche Bundeswehr genau das tun, wofür sie – sogar dem westalliierten Grundgesetz zufolge – da ist: Die Grenzen des Lebensraumes der Deutschen grenznah verteidigen. Es gibt unverzüglich keine Eindringlinge mehr; Millionen bereits visalos eingedrungene Lügner, Justizflüchtlinge, Vergewaltiger, Einbrecher und sonstige Verbrecher werden militärisch effektiv ausgeschafft.

    Zum Belästigen und Provozieren fremder Völker in deren Heimat dürfen sich Deutsche Soldaten nicht missbrauchen lassen.

  3. Das ist ein etwas übertriebenes Szenario. Die Türkei wird nicht so schnell fallen, etliche Staaten haben ein vitales Interesse daran, die Türkei und insbesondere ihre Wirtschaft zu erhalten. Erdogan wird erst einmal unter die Arme gegriffen werden, um die eigenen Banken zu stützen. Europa wird dennoch untergehen, für Deutschland ist es mittlerweile unerheblich, ob der Sultan das Tor öffnet oder nicht. Die demografische Bombe ist platziert, und bereits in zwanzig Jahren wird das öffentliche Straßenbild von Schwarzen und Arabern dominiert sein. In den Heimatländern wurde die Kinderschar der „geschenkten Menschen“ durch Faktoren wie Armut und Sterblichkeit in Grenzen gehalten. Hier in Deutschland fallen alle Hemmungen, sie verstehen nur, dass dieses Land sie mit viel Geld dafür belohnt, dass sie weitere Menschen „produzieren“, die auch nichts weiter tun müssen, als es ihren Eltern gleich zu tun. Deutschland kann sich nur durch absolut drastische Maßnahmen erhalten. Um unschöne Bilder zu vermeiden, sollte man die flüchtlingstrunkenen Medien im Zaum halten. Da muss aber jetzt passieren, in wenigen Jahren ist es zu spät.

    1. Denke ähnlich.
      Der St. Sprachraum der Eu wird kulturell untergehen, weil er bereits so morode ist, dass aus ihm das Gute unter der Überwucherung von Unkraut nicht an Gewicht gewinnen kann.

    2. Banken stützen? Mit Ami-Banken, wie sie hier im Spiel, genauer im Kriegseinsatz sind, haben die Probleme in Europa, im Orient und im Fernen Osten doch angefangen. Hinausgeworfen gehören diese „Banken“! Mitsamt KPMG, PWC und sonstigen US-Virenschleudern hinausgeworfen! Aus der Türkei. Aus Griechenland. Aus Europa.

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