Bild: Flickr / Metropolico.org CC BY-SA 2.0

Laut Parteienforschern hat die AfD das Potential dazu, die SPD zu überholen. Grund dafür sei die schlechte Regierungsarbeit.

Von Redaktion

Nach Einschätzung von Experten könnte die AfD noch stärker werden und dabei die weiterhin schwächelnde SPD überholen. "Wenn es den Regierungsparteien nicht bald gelingt, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen, kann die AfD auch noch weiter zulegen und die SPD überflügeln", sagte der Berliner Politikwissenschaftler Oskar Niedermayer dem "Handelsblatt".

Als Grund nannte er die zuletzt gestiegenen Umfragewerte der AfD bei gleichzeitig hoher Unzufriedenheit mit der Arbeit der Großen Koalition in verschiedenen wichtigen Politikfeldern. Diese zeige, "dass sich die Unterstützung der AfD immer stärker von ihrem Markenkern, der Asyl- und Flüchtlingspolitik, gelöst hat und die AfD immer stärker zum allgemeinen Vehikel des Protests gegen die als unzureichend wahrgenommene Performance der Regierungsparteien wird." Dazu hätten Union und SPD "sehr stark selbst beigetragen", so Niedermayer, "weil sie sich in den letzten Monaten politisch zerlegt haben".

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Ähnlich sieht es der Passauer Politikwissenschaftler Heinrich Oberreuter. "Das AfD-Gewinnerthema ist die Unzufriedenheit mit der Entscheidungskraft der Regierung", sagte Oberreuter dem "Handelsblatt". Themen würden von Union und SPD zum Teil "emotional hochgezogen", Projekte mit Dringlichkeit versehen angekündigt, doch tatsächliche Lösungen blieben aus.

Das habe zwar gute Gründe, "weil die Probleme zu komplex sind, als dass sie sich im Aufmerksamkeits- und Erwartungstakt des Publikums lösen ließen", so Oberreuter. Doch dieser "Beschleunigungsdruck" belaste die Etablierten und fördere die Protestierer. "Ergo profitiert die AfD von der Illusion einfacher und schneller Lösungen und vom Wunsch nach einer starken Regierung."

4 KOMMENTARE

  1. Laut Parteienforschern hat die AfD das Potential dazu, die SPD zu überholen.

    Muss man für diese simple Feststellung Forscher und Wissenschaftler sein ???

     

    "weil die Probleme zu komplex sind, als dass sie sich im Aufmerksamkeits- und Erwartungstakt des Publikums lösen ließen"

    Was ist denn bitte "komplex" daran?

    – Geldhahn & Grenze zu, löst über Nacht 50% aller Probleme
    – Beteiligungslimit /-verbot ausländischer Konzerne an heimischer Hochtechnologie
    – Land- & Immobilienkaufverbot für ausländische Spekulanten
    – Eindämmung von Leiharbeit durch maximale Besteuerung
    – Regulierung des Kapitalmarktes mit Neuordnung der Geldschöpfung
    – Erklärung der militärischen Neutralität (ala Schweiz) und Heimberufung aller Soldaten.

    Ließe sich binnen einem Quartal praktisch umsetzen und würde die Kuh direkt vom Eis holen.
    Im folgenden Quartal könnte man sich in Ruhe um die 10% Restprobleme kümmern, wie Einsammeln von Salafisten und Asylverbrechern. Aufräumen quasi.
     

    • Sie wissen doch, die heutigen Forscher, Experten und Wissenschaftler, so sie denn für die große Öffentlichkeit von den GEZ-. bzw. "politisch korrekten" Medien zitiert werden oder in denselben auftreten, sind Mietmäuler im Dienste einer politischen Agenda.                                                                                                                 P.S. Ich denke, das "Überholen" ist längst Realität geworden.

  2. Diese Regierungstypen haben abgewirtschaftet. Das Volkmuß den Austand wagen. Im Prinzip hat die Bevölkerung die Messer, Mistgabeln ,Äxte unnd Hämmer in der Hand. Die in den Faultierfarmen Stadt, Kreisbehörden werden erschlagen.

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