Kirche und Moschee in Mannheim.
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Weltweit finden starke religiöse Verschiebungen statt. Auch in Deutschland. Bereits in wenigen Jahren werden die Christen nicht mehr die Bevölkerungsmehrheit darstellen. In wenigen Jahrzehnten sind die Muslime dann die größte Religionsgemeinschaft.

Von Michael Steiner

Von allen Religionen der Welt ist der Islam jene, welche die größte Wachstumsrate aufweist, was einerseits auf die hohe Fertilität zurückzuführen ist, andererseits auch auf den starken Konvertierungsdruck. Global wird laut dem Pew Research Center die Zahl der Muslime von 2015 auf 2060 um 70 Prozent steigen, jene der Christen um 34 Prozent, jene der Hindus um 27 Prozent und jene der Juden um 15 Prozent. Einzig die Buddhisten werden als größere Religionsgruppe mit minus sieben Prozent einen Rückgang erleben.

Auch Deutschland ist von den religiösen Verschiebungen betroffen. Einerseits verlieren gerade die großen Amtskirchen immer mehr Mitglieder, andererseits findet auch eine anhaltend starke Zuwanderung von Muslimen statt. Zum Vergleich: Noch in den 1950er-Jahren waren mehr als neunzig Prozent der Menschen in Deutschland Mitglied einer christlichen Kirche. Im Westen waren es 1951 noch 96,4 Prozent, im Osten (1949) noch rund 92 Prozent der Bevölkerung. Die atheistische Ausrichtung der DDR sorgte dafür, dass bis zur Wende hin nur noch rund 40 Prozent der Bevölkerung Christen waren. Aber auch im Westen gab es eine Tendenz zur Abkehr von den christlichen Konfessionen. Selbst nach der Wiedervereinigung verloren bis zum Jahr 2013 die Katholiken 16,1 Prozent ihrer Mitglieder, die Protestanten sogar 22,6 Prozent.

Inzwischen gelten 54,4 Prozent der deutschen Bevölkerung noch als Mitglied der großen Amtskirchen, zusammen mit den kleineren christlichen Kirchen (inkl. Orthodoxen, Zeugen Jehovas, Altkatholiken, Adventisten usw.) kommen sie noch auf 57,3 Prozent. Doch bei einer gleichbleibenden Tendenz bei den Kirchenaustritten alleine (ohne die ohnehin schon negative Geburtenbilanz) werden bereits im Jahr 2022 Katholiken und Protestanten zusammen schon nicht mehr die Bevölkerungsmehrheit stellen. Spätestens 2024 sind die Christen generell in der Minderheit.

Und die Muslime? Im Jahr 2015 lebten Schätzungen zufolge mehr als 4,5 Millionen von ihnen in Deutschland. Nimmt man noch die starke Zuwanderung seitdem hinzu, dürften es inzwischen wohl bereits zwischen 5,5 und 6 Millionen sein. Bis zum Jahr 2030 könnten es infolge von Zuwanderung und höherer Fertilität samt jüngerem Durchschnittsalter bereits neun bis zehn Millionen Muslime in Deutschland sein. Wie man sieht, gibt es auch hier eine deutliche Verschiebung. Zum Vergleich: Im Vorjahr gab es 23,3 Millionen Katholiken, 21,5 Millionen Evangelische und knapp 2,4 Millionen sonstige Christen in der Bundesrepublik.

Die demographische Entwicklung, die Migrationspolitik und die Larifari-Religionspolitik der Kirchen selbst tragen dazu bei, dass es soweit kommt. Während die Muslime etwa im Jahr 2100 wohl die Christen als größte Religionsgemeinschaften der Welt ablösen werden, könnte es in Deutschland bereits zwischen 2050 und 2070 der Fall sein. Für eine absolute Mehrheit wird es zwar auch wegen der Atheisten, Agnostiker und Konfessionslosen noch nicht reichen, aber das ist nur noch eine Frage der Zeit.

8 KOMMENTARE

  1. Diese Christen sind auch saudumm. Es ist treffend das sie sich als Lämmer und Schafe bezeichnen. Sie schaffen sich selbst ab. Aus Verzweiflung flirten die mit lgbtq um vielleicht Gutmenschen als Mitglieder zu gewinnen. Sorry, die Gutmenschen werden nicht eintreten.

  2. In Deutschland haben die Christen schlimmste Blutbäder angerichtet, z.B. den Massenmord an sächsischen Stämmen durch Karl den Schlächter oder die Ausrottung der Hälfte der Deutschen im Dreißigjährigen Krieg. Die fortgesetzte Blutgier der Christen offenbart sich daran, dass sie ihren grenzenlos völkerfeindlichen Eurokratenfunktionären in Aachen alljährlich mit dem „Karlspreis“ huldigen und den kriegsverbrecherischen Massenmörder von Magdeburg, Tilly, in Altötting in einer Ehrengruft anbeten.

    Kennt jemand einen Christen, der von seinen Hirten fordert, die Beihelferinnen zum millionenfachen Nato-Massenmord an Mohammedanern, Angela Merkel und Ursula von der Leyen, aus den sog. Kirchen auszuschließen? Fast allen sog. Christen scheinen Kreuzzüge zu gefallen, auch Kreuzzüge gegen Deutsche und gegen Deutschland.

  3. Dieser Artikel ist Unsinn. Wenn jemand aus der Kirche austritt, bleibt er dennoch ein Christ und lebt weiterhin christliche Werte und hat eine christliche Lebenseinstellung. Nur weil jemand aus einer Krirche austritt verschwindet er ja nicht von der Erdoberfläche. Das Angebot spricht ihn einfach nicht mehr an und das ist die Schuld der Kirchen. Und die Moslems vermehren sich auch nur so stark bis sie den Absprung in ein normalbürgerliches Leben geschafft haben. Und die haben dann auch nur 1-2 Kinder. Vermehren sich also nicht mehr. Bevölkerungsexplosion ist immer nur ein Produkt der Armut. Überall dort, wo sich ein bescheidener Wohlstand einstellt wird die 1-2 Kind-Ehe zum Normalfall.

    • Und was ist mit den vielen Mitgliedern der Kirchen, die nur aus familiären oder beruflichen Gründen (noch) dabei sind, jedoch in Wirklichkeit gar nichts mehr mit der Religion am Hut haben? Davon kenne ich zur genüge.

  4. Ohne wiederholte christliche Völkermorde an deutschen Stämmen wären die Deutschen heutzutage so zahlreich wie die Chinesen.

    Die antiken Griechen haben im Geiste ihrer Göttinnen und Göttern die zahlenmäßig weit überlegenen Perser vertrieben, wie dann ein halbes Jahrtausend später sich die Germanen im Geiste ihrer Göttinnen und Götter der imperialrömischen Besatzer entledigen konnten.

    Die Urbi-et-Orbi-Ideologen der Christen bereiten den ebenso grenzenlosen „Kollegen“ von der Großgeldmafia den Weg.

    • so viele wie die Chinesen sind sie momentan nicht, aber von weltweit 400-550 Illionen deutschstämmige kann man ausgehen.
      der Herr hatte Wohlgefallen an den Seinen und sprach: Ihr werdet euch mehren wie die Sterne am Himmel und die Sandkörner an den Stränden der Meere und ich werde euch in ein Land führen wo Milch und Honig fließen
      In den 70gern wurde im deutschen Bundestag und nicht in der Knesset, darüber beraten ob man weiter Steuergelder für die Lagerung der immensen Milchpulver und Butterberge aus deutschen Überproduktionen aufwenden solle.

  5. „Es ist Deutschland hier!“ sagte (etwas unsicher, aber sachlich genau treffend) der nunmehr verstorbene Außenminister Westerwelle auf einer Pressekonferenz zu einem Journalisten, der notorisch Englisch reden wollte, aber nicht das hier einheimische Deutsch gebrauchen wollte.

    Was ist ein deutscher Kultus? Die Wissenschaften, Urstiftungen der griechischen Antike, sind in ihren Denkstrukturen vom diskursiv-evolutionären Olymp herleitbar. Die vielen Stämme und Völker Europas haben je eigene Kulte. Einiges Bodenständige findet sich bei Tacitus („Germania“) überliefert und bei Richard Wagner („Ring der Nibelungen“) neu belebt. Gemeinsamkeit pflegen Organisationen mit Bezeichnungen wie Asatru, Eldaring, Artgemeinschaft und Efodon.

  6. Ein ganzen Land und eine ganze Nation wird enteignet. Gab es solche Sauerei in der Geschichte schon einmal? Die Schuldigen gehören ausnahmslos vor ein Tribunal und dann an sofort die Wand. Wie einst Chauchescu.

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